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Friedrich Merz am 05.05.2026
Politik Inland

Infratest: Merz erreicht historisch geringste Kanzler-Zustimmung

Bundeskanzler Merz erreicht Tiefstwert im „Deutschlandtrend“

Friedrich Merz, Bundeskanzler der CDU, hat laut einer aktuellen Erhebung des „Deutschlandtrends“ der ARD den niedrigsten Zufriedenheitswert erreicht, der jemals für einen Bundeskanzler gemessen wurde.

Rückgang der Zufriedenheit

Im Juni 2025, einen Monat nach seinem Amtsantritt, lag die Zufriedenheit mit Merz noch bei 39 Prozent. Ein Jahr später, im Mai 2026, sind nur noch 16 Prozent der Befragten mit seiner politischen Arbeit zufrieden. Dies entspricht einem Rückgang von 5 Prozentpunkten im Vergleich zu April 2026.

Hohe Unzufriedenheit

Die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts „Infratest“ zeigt, dass 83 Prozent der Befragten unzufrieden mit Merz‘ Arbeit sind, ein Anstieg von 7 Prozentpunkten. Befragt wurden 1.303 Wahlberechtigte zwischen Montag und Mittwoch dieser Woche

Lars Klingbeil am 07.05.2026
Politik Inland

Steuerschätzer schrauben Erwartungen deutlich nach unten

Bund, Länder und Kommunen müssen in den kommenden Jahren mit geringeren Steuereinnahmen rechnen. Laut Steuerschätzung werden die Einnahmen von 2026 bis 2030 um etwa 87 Milliarden Euro niedriger ausfallen als im letzten Herbst prognostiziert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stellte diese Zahlen am Donnerstag vor

Computer-Nutzer (Archiv)
Vermischtes

Experte sieht russische Hacker hinter Phishing-Angriff auf Politiker

Phishing-Kampagne gegen Signal-Nutzer

IT-Sicherheitsexperten von Amnesty International haben in einer Phishing-Kampagne gegen Nutzer des Messengerdienstes Signal ein Angriffswerkzeug entdeckt. Nach Angaben von Donncha Ó Cearbhaill, Leiter des Security Lab der Menschenrechtsorganisation, handelt es sich um ein in russischer Sprache programmiertes Werkzeug namens „Apocalypse Z“.

Details zur Entdeckung

Ó Cearbhaill berichtete dem „Spiegel“, dass er im Januar selbst eine der Phishing-Nachrichten erhalten habe. Diese Nachrichten stammen angeblich von einem „Signal Support“ und fordern die Nutzer auf, persönliche Daten einzugeben oder einen QR-Code zu scannen. Die Angriffe werden mutmaßlich von russischen Staatshackern durchgeführt

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