Gas-Deal zwischen deutschland und Kanada
Deutschland und Kanada haben eine Vereinbarung über die Lieferung von Flüssigerdgas (LNG) getroffen. Diese soll in den 2030er und 2040er Jahren LNG in die Bundesrepublik bringen und könnte hunderttausende Haushalte versorgen.
Details der Vereinbarung
die bundeseigene Sefe hat mit dem kanadischen Unternehmen Ksi Lisims LNG eine Absichtserklärung unterzeichnet. diese sieht die jährliche Lieferung von einer million Tonnen Flüssigerdgas vor. Die lieferungen sollen Anfang der 2030er Jahre beginnen und über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren erfolgen.
strategische Partnerschaft
Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) betonte, dass die Vereinbarung mehr als ein weiterer Liefervertrag sei.Sie sei Ausdruck einer strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und Kanada im Bereich der Energieversorgung. Durch die Zusammenarbeit sollen Beschaffungswege diversifiziert und die Volkswirtschaften widerstandsfähiger gegenüber globalen Risiken gemacht werden.
Erste langfristige Partnerschaft
Die Vereinbarung markiert die erste langfristige LNG-Partnerschaft von Sefe mit einem kanadischen Lieferanten. Das Projekt Ksi Lisims LNG vor der Nordwestküste British Columbias soll vollständig elektrisch betriebene Verflüssigungsanlagen haben, die mit erneuerbarer Wasserkraft versorgt werden.
Unterzeichnung in Berlin
Die Absichtserklärung wurde in der kanadischen Botschaft in Berlin unterzeichnet. Anwesend waren die kanadische Botschafterin Vera Alexander sowie Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaft und Energie.
Versorgung von Haushalten
Mit der geplanten jährlichen lieferung von einer Million Tonnen Flüssigerdgas kann nach Branchenschätzungen der aktuelle Gasbedarf von rund 700.000 bis etwa einer Million Haushalten gedeckt werden.



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