Bundesweiter „Klinikaufstand“ gegen Warkens Kürzungspläne

Verdi-Proteste am 28.05.2026

Klinikbeschäftigte protestieren gegen Kürzungspläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU)

Gevita Tagesresidenz

Proteste gegen Kürzungspläne im Gesundheitswesen

Klinikbeschäftigte protestieren gegen die Kürzungspläne von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU). Die Maßnahmen zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung stoßen auf widerstand. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi sind Aktionen an über 50 Krankenhäusern im Bundesgebiet geplant.

Aktionen in Berlin

Am Donnerstag fand im Rahmen des „Klinikaufstands“ eine Aktion am Sana-Klinikum Lichtenberg in Berlin statt. die Teilnehmer zeigten „Rote Karten für Frau Warken“. Linken-Chefin ines Schwerdtner kritisierte die Bundesregierung scharf. Eine weitere Aktion war an der Charité geplant, bei der die DGB-Bundesvorsitzende Yasmin Fahimi auftreten sollte.

Stimmen der Gewerkschaft

Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler äußerte, die Beschäftigten seien wütend über die Sparmaßnahmen, die auf ihre Kosten gehen sollen. Sie warf der Ministerin vor, die Qualität der Krankenversorgung zu gefährden und Arbeitsplätze zu riskieren. Laut Verdi könnten die Pläne den Krankenhäusern bis 2030 fast 30 Milliarden Euro entziehen und viele Kliniken in Insolvenzgefahr bringen.

folgen für das Gesundheitssystem

Verdi befürchtet, dass die schlechtere Refinanzierung von Tariferhöhungen und Pflege zu Stellenstreichungen führen könnte. Bühler warnte, dass der Personalmangel die Versorgung der Patienten gefährden könnte. Die Gewerkschaft plant, den Druck zu erhöhen und kündigte eine Großkundgebung bei der Gesundheitsministerkonferenz im Juni 2026 in Hannover an.

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