Berliner Ebola-Patient ist „stabil“

Nina Warken und Leif Erik Sander am 27.05.2026

Ein Ebola-Patient in Berlin zeigt Anzeichen der Besserung

Toyota Scheidt

Berliner Ebola-Patient auf dem ​Weg der Besserung

Der‍ Ebola-Patient in berlin zeigt Anzeichen der ‌Besserung. ‍Dies teilte‌ Leif ⁢Erik Sander, Direktor der ⁢Klinik ‍für Infektiologie​ und Intensivmedizin an der Charité, am ⁢Mittwoch nach ‍einem Besuch der Gesundheitsministerin mit.

Therapie und klinischer Verlauf

Der Patient erhielt eine kombinierte antivirale ⁢Therapie, bestehend aus einem Antikörperpräparat und einem weiteren Medikament, das​ ursprünglich für Ebola entwickelt wurde,⁣ aber für Covid-19 zugelassen ⁣ist. Die Entwicklung ‌des Patienten sei laut Sander⁣ „sehr⁢ positiv“, und er habe „fast wieder ⁤normale Laborwerte“. Allerdings gebe es mit ‌der festgestellten⁣ Virusvariante noch nicht viel⁢ klinische Erfahrung. „Insofern ⁢können ​wir das momentan einfach⁤ nur beschreiben ‍und sind sehr zufrieden mit dem klinischen Verlauf“, sagte ⁤Sander.

Reaktion ‍der Gesundheitsministerin

Bundesgesundheitsministerin ‌Nina Warken (CDU) zeigte sich nach ihrem Besuch in der⁢ Charité zufrieden.“Hier hat sich‍ gezeigt, dass ⁤wirklich Strukturen, Abläufe sehr gut‍ geklappt haben“, erklärte die Ministerin. Sie betonte die Wichtigkeit, entsprechende Einrichtungen ⁢zu haben und‍ ausreichend auszustatten, auch bei knapper ​werdenden Mitteln.

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