Immobilien

Heizungsrohre (Archiv)
Politik Inland

Koalition will Vermieter an Heizungskosten beteiligen

Reform des Heizungsgesetzes: Kostenbremse für Mieter geplant

Die Koalition plant eine Reform des Heizungsgesetzes, die eine „Kostenbremse“ für Mieter vorsieht. Vermieter sollen unter bestimmten Bedingungen einen Teil der Heizkosten übernehmen.

Wahlfreiheit beim Heizungseinbau

Justizministerin Stefanie Hubig (SPD) erklärte, dass Vermieter weiterhin die Wahlfreiheit beim Einbau neuer Heizungen haben. Bei Heizungen, die fossile Energiequellen nutzen, müssen Vermieter jedoch an den laufenden Heizkosten beteiligt werden.

Kostenbeteiligung der Vermieter

In solchen Fällen sollen Vermieter die Hälfte der Netzentgelte, des CO2-Preises und der Kosten für biogene Kraftstoffe tragen

Neue Gasheizung (Archiv)
Vermischtes

Hubertz will „Energiekostenbremse“ im neuen Heizungsgesetz

Forderung nach mehr Mieterschutz im Gebäudemodernisierungsgesetz

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat sich für stärkeren Mieterschutz im Rahmen der Reform des sogenannten „Heizungsgesetzes“ ausgesprochen. Dieses Gesetz soll künftig als Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) bekannt sein.

Begründung durch steigende Energiekosten

Hubertz begründet ihre Forderung mit der Gefahr steigender Energiekosten. „Angenommen, ein Vermieter entscheidet sich für eine neue Gas- oder Ölheizung, was nach dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz grundsätzlich erlaubt sein wird, dann könnten wegen steigender Brennstoffpreise im Laufe der Jahre die Wärmekosten erheblich ansteigen“, sagte sie der „Welt am Sonntag

Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv)
Wirtschaft

Deutlich mehr Baugenehmigungen für Wohnungen im Februar

Im Februar 2026 wurden in Deutschland 22.200 Wohnungen genehmigt. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Zahl der Baugenehmigungen im Vergleich zum Februar 2025 um 24,1 Prozent. Im Neubau wurden 19.000 Wohnungen genehmigt, ein Anstieg um 30,6 Prozent. Die Genehmigungen für Umbauten bestehender Gebäude sanken um 4,0 Prozent auf 3.200. Von Januar bis Februar 2026 wurden insgesamt 41.700 Wohnungen genehmigt

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