Klöckner und Nouripour wollen Bundestags-Neubau stoppen

Omid Nouripour und Julia Klöckner (Archiv)

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) fordern den Stopp des Neubauprojekts Luisenblock-Ost-II in Berlin

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Stopp des Neubauprojekts Luisenblock-Ost-II

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) ‍und Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) ‍setzen sich⁤ für den Stopp des Neubauprojekts Luisenblock-Ost-II im ​berliner⁢ Regierungsviertel ‍ein. Beide ⁤Politiker äußerten sich gegenüber dem „spiegel“ ⁤kritisch zu den geplanten bauvorhaben.

Haushaltspolitische Überlegungen

Klöckner betonte die Notwendigkeit, haushaltspolitische Verantwortung zu⁣ übernehmen. Angesichts knapper Kassen sei ⁢es wichtig, keine teuren Erweiterungen ‌des Parlaments‍ zu ⁣verfolgen, die nicht⁢ zwingend erforderlich seien. Der Bundestag müsse seine Planungen kritisch prüfen und Prioritäten‌ setzen. „Nutzen,was nötig – nicht,was möglich ist“,so Klöckner.

fokus auf Sicherheit und Sanierung

Nouripour,der Vorsitzender der Bau- und Raumkommission ⁢des Bundestags ist,unterstrich die Bedeutung,sich auf das‌ Notwendige ⁤zu konzentrieren. Die Hauptaufgaben seien die⁢ Sicherheit und die notwendige Sanierung der⁢ bestehenden Gebäude. Für Ende Mai plant Nouripour eine Sondersitzung der Bau- und Raumkommission, ⁢um⁢ über die Empfehlung zu ⁢entscheiden, das Projekt Luisenblock-Ost-II aufzugeben.

Kosteneinsparungen

Durch den Verzicht auf das Projekt‌ sollen „reine Baukosten“ von mindestens ​600 ​Millionen Euro eingespart werden.Laut „Spiegel“⁤ könnten die Kosten durch Preissteigerungen und Baurisiken ‌noch höher‌ ausfallen.

geplantes Areal

Das ⁢Areal für den Neubau befindet sich nördlich ‍der Spree zwischen Luisenstraße, S-Bahn-Trasse und bahnhof Friedrichstraße. Der geplante Ausstieg betrifft nicht⁢ den ‌Luisenblock-Ost-I, dessen Bauarbeiten demnächst beginnen sollen.‍ Hier entstehen unter anderem⁣ Bundestagsbüros und abhörsichere Tagungsräume,die bis 2034 fertiggestellt werden sollen.

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