Immobilienwirtschaft fordert Stopp der Mietpreisbremse

Iris Schöberl am 22.05.2026

Die Immobilienwirtschaft fordert einen Stopp der Mietpreisbremse

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Forderung nach Stopp der Mietpreisbremse

Die Immobilienwirtschaft hat einen Stopp der Mietpreisbremse gefordert. Iris Schöberl, Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), erklärte am Freitag gegenüber der dts Nachrichtenagentur, die Mietpreisbremse sei „unsozial“, da sie nicht wirke und „die falschen schützt“. Schöberl betonte, dass sie auch im Namen zahlreicher anderer Immobilienverbände spreche.

Unklarheiten bei der Umsetzung

Schöberl ließ offen, wie der Übergang gestaltet werden könnte und ob die Kappungsgrenze ausgesetzt werden müsse. Sie forderte jedoch, mit dem „Abschmelzen“ der Regulierung zu beginnen und wünschte sich einen Austausch mit der Justizministerin. Ein direkter Termin sei jedoch nicht einfach zu vereinbaren. Immerhin seien Expertengruppen gebildet worden, in denen die Immobilienwirtschaft angehört werde, was jedoch ein langwieriger Prozess sei.

Rückgang im Wohnungsbau

Am Morgen hatte das Statistische bundesamt mitgeteilt, dass im Jahr 2025 in Deutschland nur noch 206.600 Wohnungen gebaut wurden. Dies entspricht einem Rückgang von 18 Prozent oder 45.400 Wohnungen im Vergleich zum Vorjahr. Damit sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im zweiten Jahr in Folge deutlich.

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