Steigerung des Immobiliendarlehensvolumens im ersten Quartal 2026
Das Volumen der Immobiliendarlehen hat im ersten Quartal 2026 zugenommen. die im Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) zusammengeschlossenen Institute vergaben von Januar bis März Darlehen in Höhe von 39,8 Milliarden Euro.Dies entspricht einem Anstieg von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auch im Vergleich zum direkten Vorquartal verzeichnete das Darlehensvolumen ein Plus von 4,2 Prozent.
Wohnimmobiliendarlehen dominieren
Der Großteil des Immobilienfinanzierungsvolumens entfiel auf Wohnimmobiliendarlehen, die sich auf 25,2 Milliarden Euro summierten. Dies stellt einen Zuwachs von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert dar. Innerhalb dieses Segments entfielen 11,9 Milliarden euro auf Darlehen für Ein- und Zweifamilienhäuser, 6,5 Milliarden Euro auf Mehrfamilienhäuser und 5,6 Milliarden Euro auf Eigentumswohnungen.
Gewerbeimmobilienfinanzierung wächst dynamisch
Das Volumen der neuen Darlehen für Gewerbeimmobilien stieg um 12,3 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro, ausgehend von einem langfristig niedrigen Niveau. Hauptsächlich wurden Darlehen für Büroobjekte (6,9 milliarden Euro) und Handelsgebäude (4,7 Milliarden Euro) vergeben. Die Darlehensvergabe für Hotels belief sich auf 0,6 Milliarden Euro, für Industriegebäude auf 0,2 Milliarden Euro und für sonstige gewerblich genutzte Objekte auf 2,2 Milliarden euro.
Ausblick und Einschätzungen
VDP-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt erklärte, dass mögliche Auswirkungen des Iran-Kriegs auf das finanzierungsgeschäft erst im zweiten Quartal sichtbar werden könnten. Die von BaFin und Bundesbank festgestellten erhöhten Risiken bei Wohnimmobilienfinanzierungen bezeichnete er als „überzeichnet“, da die Ausfallwahrscheinlichkeit weiterhin gering sei. Die Bundesregierung sei mit den Planungen zum Gebäudetyp E auf dem richtigen Weg, um weiteren Kostensteigerungen entgegenzutreten, jedoch werde dies kurzfristig nicht zu einem sinkenden Fremdmittelbedarf führen.
Gesamtvolumen der Immobiliendarlehen
Zum 31. März 2026 erreichte das von den VDP-Mitgliedsinstituten ausgereichte Immobiliendarlehensvolumen eine Summe von 1.040,4 Milliarden Euro, was dem Niveau des vorquartals entspricht. Der überwiegende Anteil des Finanzierungsvolumens (85,4 Prozent) entfiel auf Objekte in Deutschland.



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