Neues Förderprogramm für Ladeinfrastruktur
Das Bundesverkehrsministerium hat ein Förderprogramm gestartet, um Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern zu errichten. Ziel ist es, den Zugang zu Lademöglichkeiten für die Bewohner von rund 20 millionen Wohnungen in Mehrparteienhäusern zu verbessern. Laut Ministerium gibt es etwa neun Millionen Stellplätze, die noch nicht mit Ladeinfrastruktur ausgestattet sind.
Förderfähige Maßnahmen
Gefördert werden die Anschaffung und Installation privater Ladeinfrastruktur, wie Wallboxen und technische Komponenten. Auch Netzanschlüsse und notwendige bauliche Maßnahmen sind förderfähig. anträge können ab sofort gestellt werden.
Stellungnahme des Verkehrsministers
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) betonte,dass die Elektromobilität entscheidend vorangebracht und die Nutzerfreundlichkeit gesteigert werden soll. Die Förderung soll die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in den Alltag der Menschen bringen, die in Mehrparteienhäusern leben.
Fördervolumen und Antragsberechtigung
Das Programm stellt bis zu 500 Millionen Euro bereit. Die Ladeleistung pro Ladepunkt darf maximal 22 kW betragen. Antragsberechtigt sind Wohnungseigentümergemeinschaften,kleine und mittlere Unternehmen sowie Privateigentümer von vermietetem Wohneigentum,Wohnungsbaugesellschaften und immobilienunternehmen mit großem Wohnungsbestand.Anträge der ersten beiden Gruppen werden unmittelbar nach Eingang bearbeitet, während für Unternehmen mit großem Wohnungsbestand ein wettbewerbliches Verfahren vorgesehen ist.



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