Immer mehr Wohngebäude werden mit Wärmepumpen beheizt

Neubau mit Wärmepumpe (Archiv)

Immer mehr Neubauten in Deutschland nutzen Wärmepumpen zur Beheizung

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Wachsende bedeutung von Wärmepumpen in Neubauten

Ein immer größerer Teil der neuen Wohngebäude in Deutschland wird mit Wärmepumpen beheizt. Laut dem Statistischen Bundesamt nutzten 73,6 Prozent der rund 58.900 im Jahr 2025 fertiggestellten Wohngebäude hauptsächlich Wärmepumpen zur Erzeugung der Heizenergie. Im Vergleich zu 2024, als der Anteil bei 69,4 Prozent der rund 76.100 fertiggestellten Wohngebäude lag,ist dies ein Anstieg. Vor zehn Jahren, im Jahr 2015, lag der Anteil noch bei 31,4 Prozent.

Einsatz in verschiedenen Gebäudetypen

Wärmepumpen werden vor allem in Ein- und zweifamilienhäusern eingesetzt. In 77,9 Prozent der 2025 fertiggestellten Einfamilienhäuser und in 78,4 Prozent der neugebauten Zweifamilienhäuser kamen sie zum Einsatz. In Neubauten mit drei oder mehr Wohnungen lag der Anteil bei 52,7 Prozent.

Erneuerbare Energien auf dem Vormarsch

in 78,2 Prozent der 2025 fertiggestellten wohngebäude waren erneuerbare Energien die hauptsächliche Energiequelle für das Heizen.2015 lag dieser Anteil noch bei 38,0 Prozent. Neben Wärmepumpen zählen auch Holz, Solarthermie, Biogas/Biomethan und sonstige Biomasse zu den erneuerbaren Energien.

Planung neuer Wohngebäude

Für 87,0 Prozent der 62.100 im Jahr 2025 genehmigten Wohngebäude ist die beheizung mit erneuerbarer Energie geplant, wobei Wärmepumpen in 83,0 Prozent der Fälle als Hauptheizung vorgesehen sind. Erdgas spielt mit einem Anteil von 2,2 Prozent eine immer kleinere Rolle.

bestandsgebäude und konventionelle Energieträger

In bestehenden Gebäuden dominiert weiterhin Erdgas als primärer energieträger. Nach dem Zensus 2022 wurden 53,9 Prozent der bestehenden Gebäude mit Wohnraum mit Erdgas beheizt.Heizöl kam bei 24,7 Prozent der Gebäude zum Einsatz. Erneuerbare Energiequellen hatten im Gesamtbestand 2022 einen Anteil von 10,2 Prozent.

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