Steuern

Krankenhaus (Archiv)
Politik Inland

Spahn will Bürgergeld-GKV schneller aus Steuern finanzieren

Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) fordert eine schnellere Steuerfinanzierung der Gesundheitskosten für Bürgergeldempfänger. Er schlägt vor, den Regelsatz als Hebel zu nutzen. Spahn erklärte der „Rheinischen Post“, viele empfänden es als ungerecht, dass vor allem die GKV-Versicherten die Beiträge für Bürgergeldempfänger übernähmen

Dietmar Bartsch (Archiv)
Politik Inland

Steuerausfälle: Linke drängt auf Strukturreformen

Kritik der Linken an der Bundesregierung

Angesichts der angespannten Haushaltslage und neuer Steuerausfälle hat die Linke scharfe Kritik an der Bundesregierung geübt und Strukturreformen gefordert.

Aussagen von Dietmar Bartsch

„Nicht der Iran-Krieg ist die Hauptursache für die Schwäche des Standorts, sondern eine Bundesregierung, die sich lieber mit sich selbst beschäftigt, statt die realen Probleme des Landes anzugehen“, sagte Dietmar Bartsch, haushaltspolitischer Sprecher der Linken-Fraktion im Bundestag, der „Rheinischen Post“.

Kritik am Finanzminister

Bartsch warf dem Finanzminister vor, seine milliardenschweren Haushaltslöcher bisher mit Luftbuchungen zu kaschieren

Lars Klingbeil am 07.05.2026
Politik Inland

Steuerschätzer schrauben Erwartungen deutlich nach unten

Bund, Länder und Kommunen müssen in den kommenden Jahren mit geringeren Steuereinnahmen rechnen. Laut Steuerschätzung werden die Einnahmen von 2026 bis 2030 um etwa 87 Milliarden Euro niedriger ausfallen als im letzten Herbst prognostiziert. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) stellte diese Zahlen am Donnerstag vor

Tankstelle am 03.05.2026
Politik Inland

Österreich hält europäische Übergewinnsteuer für möglich

Österreich hält an Übergewinnsteuer fest

Österreich setzt sich weiterhin für eine europäische Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ein, obwohl die EU-Kommission diese Initiative abgelehnt hat. Ein Sprecher von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) erklärte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass Österreich die Forderungen weiterhin unterstützt und optimistisch bleibt, dass eine Einigung möglich ist.

Hintergrund der Forderung

Die Forderung nach einer Übergewinnsteuer entstand vor dem Hintergrund der steigenden Öl- und Gaspreise, die durch den anhaltenden Krieg beeinflusst werden. Österreich bedauert die derzeitige Haltung der EU-Kommission, die keinen Beitrag von Unternehmen fordert, die von ungeplanten Krisengewinnen profitieren.

Unterstützung durch mehrere Länder

Im April hatten die Finanzminister von Deutschland, Österreich, Italien, Portugal und Spanien in einem gemeinsamen Brief eine europäische Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne gefordert

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