Österreich hält europäische Übergewinnsteuer für möglich

Tankstelle am 03.05.2026

<h3>Österreich hält an Übergewinnsteuer fest</h3> Österreich setzt sich weiterhin für eine europäische Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne ein, obwohl die EU-Kommission diese Initiative abgelehnt hat. Ein Sprecher von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) erklärte gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung", dass Österreich die Forderungen weiterhin unterstützt und optimistisch bleibt, dass eine Einigung möglich ist. <h4>Hintergrund der Forderung</h4> Die Forderung nach einer Übergewinnsteuer entstand vor dem Hintergrund der steigenden Öl- und Gaspreise, die durch den anhaltenden Krieg beeinflusst werden. Österreich bedauert die derzeitige Haltung der EU-Kommission, die keinen Beitrag von Unternehmen fordert, die von ungeplanten Krisengewinnen profitieren. <h4>Unterstützung durch mehrere Länder</h4> Im April hatten die Finanzminister von Deutschland, Österreich, Italien, Portugal und Spanien in einem gemeinsamen Brief eine europäische Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne gefordert

Gevita Tagesresidenz

Österreich setzt auf europäische Übergewinnsteuer

Österreich hält trotz der Absage der EU-Kommission an der Forderung nach einer europäischen Übergewinnsteuer für Mineralölkonzerne fest. Ein Sprecher von Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) betonte gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass Österreich die Initiative weiterhin unterstützt und optimistisch ist, dass eine Einigung möglich ist.

Hintergrund der Forderung

Die Forderung nach einer Übergewinnsteuer entstand vor dem Hintergrund der steigenden Öl- und Gaspreise, die durch den anhaltenden Krieg beeinflusst werden. Österreich bedauert die Haltung der EU-Kommission, die keinen Beitrag von Unternehmen fordert, die von ungeplanten Krisengewinnen profitieren.

unterstützung durch mehrere Länder

Im April forderten die Finanzminister von Deutschland, Österreich, Italien, Portugal und Spanien in einem gemeinsamen Brief eine europäische Übergewinnsteuer. Die EU-Kommission lehnte dies ab, verwies jedoch auf die Möglichkeit nationaler Umsetzungen.

Position Deutschlands

Auch Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) unterstützt das Vorhaben. Ein Ministeriumssprecher erklärte, dass übermäßige Krisenprofite an die Verbraucher zurückgegeben werden sollten. Die bundesregierung prüft weiterhin alle Möglichkeiten, um solche Profite abzuschöpfen, einschließlich einer europäischen Übergewinnsteuer.

Wirtschaftliche Einschätzungen

Marcel Fratzscher,Präsident des Deutschen Instituts für wirtschaftsforschung (DIW),rät zu einer europäischen Lösung und warnt vor nationalen Alleingängen. Eine Übergewinnsteuer sollte zielgenau, zeitlich begrenzt und zweckgebunden sein. Moritz Schularick, Präsident des Kiel instituts für Weltwirtschaft (IfW), kritisiert die Steuer als ökonomisch schwer definierbar und juristisch schwer umsetzbar. Er schlägt stattdessen eine Energiepreispauschale oder eine Senkung der Stromsteuer vor.

Artikel teilen


Anzeige AWO Sulzbach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen