Ifo-Präsident hält Tankrabatt für „schädlich“

Tankstelle (Archiv)

Ifo-Präsident Clemens Fuest lehnt staatlichen Eingriff an der Zapfsäule ab. "Ein Tankrabatt wäre in der aktuellen Lage schädlich", sagte er der "Welt

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Ifo-Präsident gegen tankrabatt

Ifo-Präsident Clemens Fuest hat sich gegen einen staatlichen Eingriff an der Zapfsäule ausgesprochen. „Ein Tankrabatt wäre in der aktuellen Lage schädlich“, sagte er der „Welt“.

Signal der Verknappung

Fuest betonte, dass der Anstieg der Spritpreise ein Signal für die Verknappung des Öls sei. „Es ist wichtig, dass die Autofahrer dieses Preissignal spüren und entsprechend ihr Verhalten ändern, soweit sie können“, erklärte er.Ein Tankrabatt würde dieses wichtige Signal der Knappheit ausschalten und der deutschen Volkswirtschaft schaden.

Hintergrund

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hatte die damalige Ampel-Regierung 2022 einen Tankrabatt eingeführt, um die stark gestiegenen Kraftstoffpreise zu dämpfen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hatte gegenüber „Politico“ eine Debatte über „Reaktionsmechanismen“ angeregt und dabei auch einen Tankrabatt als mögliche Reaktion auf die steigenden Spritpreise ins spiel gebracht.

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