Bundeswirtschaftsministerin trifft Energiekonzerne, nicht Umweltverbände
Bundeswirtschaftsministerin Katherina reiche (CDU) hat in fast einem Jahr Amtszeit Vertreter großer Energiekonzerne getroffen, jedoch keine der Naturschutzverbände oder des Verbraucherzentrale Bundesverbands. dies bestätigte das Bundeswirtschaftsministerium den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Treffen mit Energiekonzernen
Ein Sprecher des Ministeriums erklärte, dass Reiche seit Beginn ihrer Amtszeit mit Vertretern von EnBW, RWE, Eon und LEAG in bilateralen Gesprächen, Roundtables, Unternehmensbesuchen und weiteren Veranstaltungen zusammengekommen sei.
Kein direkter Kontakt zu Umweltverbänden
Treffen mit Vertretern von BUND, Nabu, Greenpeace, DUH, Deutscher Naturschutzring, Germanwatch und VZBV auf Ministerinnenebene hätten nicht stattgefunden. Das ministerium stehe jedoch im Austausch mit den verbänden.
Kritik von Umweltverbänden
Vertreter der Umweltverbände kritisieren das verhältnis zum Wirtschaftsministerium als schlecht. Tobias Pforte-von Randow vom Deutschen Naturschutzring sagte, der einzige Kontakt auf Leitungsebene sei ein Sammeltermin mit einem Staatssekretär gewesen. Sascha Müller-kraenner von der Deutschen Umwelthilfe bemängelte, dass es unter der aktuellen Leitung kaum Bereitschaft gebe, sich argumente anzuhören.Eine Einladung der DUH zu einer Konferenz im September sei mit der Begründung abgelehnt worden, dass niemand aus dem Ministerium Zeit habe.


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