Alabali Radovan kritisiert Abschiebungsdebatte bei Syrern

Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv)

Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) äußerte Unmut über die Debatten zu Abschiebungen von Syrern

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Entwicklungsministerin kritisiert Abschiebungsdebatten

Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan (SPD) hat sich kritisch zu den aktuellen Debatten über Abschiebungen von Syrern geäußert. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärte sie, es ärgere sie, wenn behauptet werde, Syrer müssten sich „endlich“ am Wiederaufbau ihres landes beteiligen. Alabali-Radovan betonte, dass viele Syrer dies bereits konkret und erfolgreich tun.

Einbindung von Diaspora-Gemeinschaften

Die Ministerin kündigte an, die Expertise von Diaspora-Gemeinschaften in Deutschland stärker in die Entwicklungszusammenarbeit einbinden zu wollen. Beim Jahresjubiläum der Plattform „Neuanfang für Syrien“ im April hätten viele Beteiligte berichtet, dass sie bereits aktiv beim Wiederaufbau helfen und zugleich fester Bestandteil der deutschen Gesellschaft seien.

Verunsicherung durch Rückführungsdebatten

Alabali-Radovan äußerte, dass Rückführungsdebatten verunsichern. Sie betonte, dass die Menschen auch in Deutschland gebraucht werden.

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