Warnung vor Auswirkungen der Gesundheitsreform
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) warnt vor erheblichen Einschränkungen in der medizinischen Versorgung durch die geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung. Laut einem Bericht der „Bild“ könnten jährlich rund 46 Millionen Behandlungsfälle wegfallen.
Details der geplanten Maßnahmen
In einem Papier der KBV wird darauf hingewiesen, dass die Anzahl der nicht bezahlten Behandlungsfälle im kommenden Jahr um acht Prozent sinken könnte. besonders drastisch sei ein Szenario, in dem Praxen ihre Sprechstunden auf das gesetzlich vorgeschriebene Minimum von 25 Stunden pro Woche reduzieren. Dies könnte den Wegfall von rund 169 Millionen Behandlungsfällen zur Folge haben.
Reaktionen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung
Der KBV-Vorstandsvorsitzende andreas Gassen äußerte sich kritisch zu den Plänen: „Kommt dieses Gesetz in der bisher vorliegenden Form, werden die Kassenärztlichen Vereinigungen das ambulante Leistungsangebot gemäß den gesetzlichen Vorgaben anpassen, im Klartext: reduzieren müssen.“ Gassen bezeichnete das Vorhaben als „heckenschnittartiges Spargesetz“, das die Patientenversorgung beeinträchtigen würde.


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