Höhere Prämien sollen freiwillige Rückkehr nach Syrien ankurbeln
Die freiwillige Rückkehr von Syrern in ihre Heimat verläuft auch eineinhalb Jahre nach dem Regimesturz schleppend
Die freiwillige Rückkehr von Syrern in ihre Heimat verläuft auch eineinhalb Jahre nach dem Regimesturz schleppend
Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge hat die Bundesregierung für Äußerungen zur Ausreise syrischer Geflüchteter kritisiert. Sie erklärte gegenüber der Funke-Mediengruppe, dass Syrien weiterhin nicht sicher sei. Rund 730.000 syrische Staatsangehörige in Deutschland hätten eine langfristige Aufenthaltserlaubnis.
Dröge betonte, dass viele Syrer in Deutschland in wichtigen Engpassberufen arbeiten, insbesondere im Gesundheitssystem. Sie warf der Bundesregierung vor, durch solche Aussagen Verwirrung und Verunsicherung zu erzeugen.
Mit Blick auf die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) genannten 80 Prozent sagte Dröge, sie befürchte, der Kanzler habe die Zahl spontan erfunden
Außenminister Johann Wadephul (CDU) fordert die Ausreise zahlreicher Syrer aus Deutschland
Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Andy Grote (SPD), fordert mehr Tempo bei Abschiebungen von Straftätern nach Syrien. Wie viele Syrer ausreisepflichtig werden, sei derzeit unklar, so der Hamburger Innensenator
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute zweifeln an der Aussage von Kanzler Friedrich Merz (CDU), dass 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer in den nächsten drei Jahren zurückkehren werden. Geraldine Dany-Knedlik vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erklärte am Mittwoch, dass sich die politische Ankündigung und die ökonomische Realität wahrscheinlich deutlich unterscheiden werden
Der Deutsche Städtetag erwartet eine Regelung, die syrischen Fachkräften den Verbleib in Deutschland ermöglicht. Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, betonte, dass viele syrische Geflüchtete inzwischen im deutschen Arbeitsmarkt integriert sind
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) fordert die Bundesregierung auf, ihren strikten Kurs in der Syrien-Politik beizubehalten
Der Vorsitzende des Sachverständigenrats für Integration und Migration, Winfried Kluth, kritisiert die Rückkehrpläne von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) für syrische Geflüchtete
Kanzler Friedrich Merz (CDU) erntet Kritik in der Koalition für seine Äußerungen zur Rückkehr von 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrer
Luise Amtsberg, Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und Berichterstatterin der Grünen für Syrien und Nahost, hat die Einschätzung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zur Rückkehr syrischer Geflüchteter scharf zurückgewiesen.
Amtsberg bezeichnete die Aussage von Merz, dass innerhalb der nächsten drei Jahre rund 80 Prozent der in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer in ihr Herkunftsland zurückkehren sollen, als „nicht nur realitätsfern, sondern zynisch“. Dies sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor Plänen von Bundeskanzler Merz, viele in Deutschland lebende Syrer zurückzuführen. „Syrische Ärzte sind die größte Gruppe ausländischer Ärzte in Deutschland“, so Henriette Neumeyer, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DKG
Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa betonte bei seinem Berlin-Besuch, dass er sich für Minderheitenrechte einsetzen will. „Wir sind sehr divers in Syrien“, sagte er nach einem Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU)
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat dem syrischen Präsidenten Ahmed al-Scharaa bei dessen Berlin-Besuch Unterstützung beim Wiederaufbau zugesagt. „Wir haben in den letzten Wochen ein ehrgeiziges gemeinsames Arbeitsprogramm für Wiederaufbau und Rückkehr ausgearbeitet, das nun in die Umsetzung geht“, erklärte Merz am Montag nach dem Treffen
Syriens Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa besucht Berlin. Die Linke warnt vor Abschiebungen nach Syrien
Der syrische Präsident Ahmed al-Scharaa wurde am Montag von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) empfangen