SPD fordert diplomatische Reaktion auf Angriffe in kiew
Die SPD hat die Bundesregierung aufgefordert, nach den jüngsten russischen Luftangriffen auf die Ukraine diplomatische Schritte einzuleiten. adis Ahmetovic,außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,erklärte im „Tagesspiegel“,Deutschland solle den russischen Botschafter einbestellen. Dies sei eine notwendige Reaktion auf die Angriffe, die auch das ARD-Studio in Kiew getroffen haben.
schäden am ARD-Studio
In der nacht zu Sonntag hatte Russland die ukrainische Hauptstadt mit Raketen- und Drohnenangriffen überzogen. Dabei wurde das ARD-Studio in Kiew massiv beschädigt. Laut WDR stürzten Wände ein, Fenster gingen zu Bruch und Technik wurde zerstört.ARD-Korrespondent Vassili Golod teilte auf X mit, dass das Team unverletzt geblieben sei, da sich zum Zeitpunkt des Angriffs keine Mitarbeitenden im Studio befanden.
Politische Einschätzung
ahmetovic sieht die Angriffe als weiteres Zeichen dafür, dass Russlands Präsident Putin auf Eskalation setze. Er betonte, dass Russland gezielt zivile Infrastruktur angreife und unabhängige Berichterstattung einzuschüchtern versuche.Europa dürfe darauf nicht mit Schweigen reagieren. Ahmetovic forderte maximale Geschlossenheit, weiteren Druck auf Moskau und entschlossene Unterstützung für die Ukraine. “Dieser Krieg muss enden“, sagte er.



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