Integration

Polizei (Archiv)
Vermischtes

130 Ausreisepflichtige unter Verdacht bei Tötungsdelikten

130 ausreisepflichtige Ausländer unter Verdacht bei Tötungsdelikten

In Deutschland wurden zuletzt 130 ausreisepflichtige Ausländer von den Behörden im Zusammenhang mit Mord, Totschlag oder fahrlässiger Tötung verdächtigt. Dies geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, wie die „Welt“ berichtet

Flüchtlingslager (Archiv)
Vermischtes

Kritik an politischem Druck bei Gerichtsurteilen zu Migration

Kritik an politischem Druck auf Justiz bei Migration

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch übt scharfe Kritik am politischen Druck auf die Justiz im Zusammenhang mit der Umsetzung von Abkommen im Bereich Migration. Benjamin Ward, stellvertretender Direktor für Europa und Zentralasien bei Human Rights Watch, erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Forderungen europäischer Staaten nach Reformen im Migrationsbereich seien Versuche, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu schwächen.

Warnung vor Schwächung der Menschenrechtsinstitutionen

Ward betonte anlässlich des 75. Jahrestags der Europäischen Menschenrechtskonvention, europäische Regierungen sollten ihre regionalen Institutionen stärken und nicht untergraben. Er verwies auf die aktuellen Herausforderungen, mit denen Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs konfrontiert sei.

Bemühungen um Reformen im Migrationsrecht

Ward äußerte sich auch zu den Bestrebungen von 20 europäischen Staaten, angeführt von Italien und Dänemark, die Menschenrechtskonvention im Bereich Migration durch eine Grundsatzerklärung aufzuweichen. Er räumte ein, dass nationale Gerichte die Konvention manchmal so anwenden, dass Abschiebungen ausländischer Staatsangehöriger verhindert werden.

Internationale Menschenrechtsbestimmungen nicht größtes Hindernis

Nach Ansicht von Ward stellen internationale Menschenrechtsbestimmungen jedoch nicht das größte Hindernis bei der Abschiebung von Menschen dar

Reisepass (Archiv)
Wirtschaft

Entlastungskabinett soll Fachkräfteeinwanderung erleichtern

Regierung berät über Bürokratieabbau zur Förderung der Fachkräfteeinwanderung

Für das sogenannte Entlastungskabinett am Mittwoch hat die Bundesregierung fast 200 Vorschläge aus den Ministerien erhalten. Ziel ist es, Bürger, Unternehmen und Verwaltung von überflüssiger Bürokratie zu befreien. Das berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Kreise des zuständigen Ressorts von Digital- und Staatsmodernisierungsminister Karsten Wildberger (CDU). Ein Schwerpunkt der Beratungen ist die Erleichterung der Fachkräfteeinwanderung

Bundeskanzleramt (Archiv)
Politik Inland

SPD fordert von Merz Gipfel zur „Stadt der Zukunft“

SPD-Abgeordnete fordern Gipfel zur „Stadt der Zukunft“ von Friedrich Merz

Zehn SPD-Bundestagsabgeordnete haben im Streit um das Stadtbild Abstand zum Bundeskanzler genommen und von Friedrich Merz eine klare Strategie gefordert. In einem Acht-Punkte-Plan für ein „soziales, sicheres und solidarisches Stadtbild“, über den der „Stern“ berichtet, drängen sie die Koalition auf einen gemeinsamen Parlamentsbeschluss oder einen Gipfel „Stadt der Zukunft“ im Kanzleramt.

Unterzeichner des Forderungsschreibens

Zu den Unterzeichnern gehören der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Armand Zorn, der außenpolitische Sprecher Adis Ahmetovic und die Verkehrspolitikerin Isabel Cademartori.

Kritik an Friedrich Merz

In dem Schreiben heißt es, die jüngste Debatte um das Stadtbild zeige, dass es Herausforderungen gebe. Friedrich Merz benenne jedoch das falsche Problem

Marcel Fratzscher (Archiv)
Politik Inland

DIW-Präsident kritisiert Merz-Äußerungen zur Migration

DIW-Präsident Fratzscher warnt vor Folgen von Merz-Äußerungen zur Migration

Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat vor den wirtschaftlichen Auswirkungen der wiederholten Aussagen von CDU-Chef Friedrich Merz zur Migration gewarnt.

Warnung vor gesellschaftlicher Polarisierung

Fratzscher erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, die jüngsten Äußerungen von Merz verschärften die gesellschaftliche Polarisierung und verursachten erheblichen wirtschaftlichen Schaden

Nach oben scrollen