Asyl

Johann Wadephul am 04.11.2025
Politik Inland

SPD verteidigt Wadephul gegen Kritik aus der Union

SPD nimmt Außenminister Wadephul gegen Kritik aus der Union in Schutz

Die SPD verteidigt Außenminister Johann Wadephul (CDU) gegen Kritik aus den Reihen der Union. Wadephul war wegen seiner Äußerungen zur freiwilligen Rückkehr syrischer Flüchtlinge in seiner eigenen Partei in die Kritik geraten.

Vertrauen in die Arbeit des Außenministers

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, erklärte gegenüber dem „Spiegel“, Wadephul genieße – ähnlich wie Verteidigungsminister Boris Pistorius – großes Vertrauen für seine Arbeit, sowohl in der Bevölkerung als auch im Parlament.

Anerkennung über Parteigrenzen hinweg

Ahmetovic betonte, Wadephul stehe für eine interessen- und wertegeleitete Außenpolitik, die über Parteigrenzen hinweg Anerkennung finde

Syrer in Deutschland feiern den Sturz von Assad in Syrien (Archiv)
Politik Inland

Grüne fordern Syrien-Erkundungsprogramm nach türkischem Vorbild

Grüne unterstützen Syrien-Erkundungsprogramm

Der innenpolitische Sprecher der Grünen, Marcel Emmerich, stellt sich in der Syrien-Frage hinter Außenminister Johann Wadephul (CDU). Emmerich betonte gegenüber den Sendern RTL und ntv, dass der Bundesaußenminister vor Ort gewesen sei und sich ein Bild von der zerstörerischen Lage in Syrien sowie den möglichen Handlungsspielräumen gemacht habe

Flüchtlingslager (Archiv)
Vermischtes

Kritik an politischem Druck bei Gerichtsurteilen zu Migration

Kritik an politischem Druck auf Justiz bei Migration

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch übt scharfe Kritik am politischen Druck auf die Justiz im Zusammenhang mit der Umsetzung von Abkommen im Bereich Migration. Benjamin Ward, stellvertretender Direktor für Europa und Zentralasien bei Human Rights Watch, erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Forderungen europäischer Staaten nach Reformen im Migrationsbereich seien Versuche, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu schwächen.

Warnung vor Schwächung der Menschenrechtsinstitutionen

Ward betonte anlässlich des 75. Jahrestags der Europäischen Menschenrechtskonvention, europäische Regierungen sollten ihre regionalen Institutionen stärken und nicht untergraben. Er verwies auf die aktuellen Herausforderungen, mit denen Europa seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs konfrontiert sei.

Bemühungen um Reformen im Migrationsrecht

Ward äußerte sich auch zu den Bestrebungen von 20 europäischen Staaten, angeführt von Italien und Dänemark, die Menschenrechtskonvention im Bereich Migration durch eine Grundsatzerklärung aufzuweichen. Er räumte ein, dass nationale Gerichte die Konvention manchmal so anwenden, dass Abschiebungen ausländischer Staatsangehöriger verhindert werden.

Internationale Menschenrechtsbestimmungen nicht größtes Hindernis

Nach Ansicht von Ward stellen internationale Menschenrechtsbestimmungen jedoch nicht das größte Hindernis bei der Abschiebung von Menschen dar

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