Verdi bestreikt vier ARD-Anstalten

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<h3>Warnstreiks bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten</h3> Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte des NDR, WDR, SWR und BR zu Warnstreiks aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft begannen die Arbeitsniederlegungen beim WDR und SWR bereits am Mittwoch. Beim BR und NDR starteten sie am Donnerstag

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Warnstreiks bei öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten

Hintergrund und Verlauf

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten des NDR, WDR, SWR und BR zu Warnstreiks aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft laufen die Arbeitsniederlegungen beim WDR und SWR bereits seit Mittwoch, während sie beim BR und NDR am donnerstag begonnen haben. Grund sind die stockenden Tarifverhandlungen für die rund 37.000 Beschäftigten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Auswirkungen und Aktionen

Beim NDR findet um 12 Uhr eine Streikversammlung am Funkhaus in Hannover statt. Der Streik hat bereits erste Auswirkungen gezeigt: im ARD-Morgenmagazin konnte am Donnerstag nur eine Version der Tagesschau ohne Sprecherin im Bild gesendet werden. Das für den Abend geplante Konzert der NDR-Radiophilharmonie ist nicht betroffen,da die Beschäftigten der Gebäude- und Veranstaltungstechnik ihren Warnstreik bereits um 19 Uhr beenden.

Forderungen und Angebote

Verdi fordert sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. die Arbeitgeber, die Senderleitungen von WDR, BR, SWR und NDR, haben eine Laufzeit von 35 Monaten mit jährlichen Steigerungen von ein bis zwei Prozent angeboten. Christoph schmitz-Dethlefsen, für medien zuständiges Mitglied im Verdi-Bundesvorstand, kritisierte das angebot als unzureichend. Die nächste Verhandlungsrunde für den NDR ist für den 26. Juni angesetzt.

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