Rufe nach Ende des FCAS-Dauerstreits

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Forderungen nach Beendigung des Streits um das Luftkampfsystem FCAS werden lauter. Deutsche Airbus-Mitarbeiter lehnen Zusammenarbeit mit Dassault ab

Forderungen nach Beendigung des FCAS-Streits

Die Forderungen nach einer Beendigung des dauerstreits um das Luftkampfsystem FCAS werden lauter. In der deutschen Airbus-Belegschaft gibt es Widerstand gegen die Zusammenarbeit mit dem französischen Industriepartner Dassault bei der Entwicklung eines zukünftigen Kampfflugzeugs. Diese Zusammenarbeit ist eine zentrale Säule im FCAS-Projekt.

Aussagen des Airbus-Betriebsrats

der Betriebsratschef der Airbus-Rüstungssparte, Thomas Pretzl, äußerte sich gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“: „Es wird Zeit, das Drama mit Dassault endlich zu beenden.“ Die in Bayern ansässige Sparte ist zusammen mit Dassault Hauptauftragnehmer von FCAS. Pretzl fordert ein eigenes, federführend von Airbus gebautes Kampfflugzeug. Er betonte, dass europäische Souveränität und Unabhängigkeit von den USA Deutschland nicht in die Abhängigkeit von Dassault führen dürfe.

Unterstützung von Verbänden

Auch der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie und die IG Metall unterstützen die Forderung nach einer „Zwei-Flugzeug-Lösung“ innerhalb von FCAS. Deutschland und Frankreich sollten jeweils eigene Flugzeuge entwickeln.

Position von Airbus-Chef Guillaume Faury

Airbus-chef Guillaume faury hatte vergangene Woche erklärt, dass FCAS aus seiner Sicht weiterhin „als Ganzes sinnvoll ist“.


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