US-Nato-Botschafter kritisiert Käufe von Öl aus Russland

Nato-Hauptquartier (Archiv)

US-Nato-Botschafter Matthew Whitaker fordert mehr Ukraine-Hilfe und ein Ende europäischer Käufe von russischem Öl und Gas in den ARD Tagesthemen

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Der Nato-Botschafter der USA, Matthew Whitaker, hat die europäischen‌ Nato-Verbündeten ​zu‍ mehr⁣ Engagement‌ bei der Unterstützung der Ukraine aufgerufen. In den ‌ARD-Tagesthemen sagte er am Dienstag, Europa solle den​ Kauf von⁢ russischem ‍Öl und Gas beenden und den Druck⁤ auf Russland aufrechterhalten.

Forderung nach Ende von ‍Energieimporten ⁢aus Russland

„Europa soll endlich aufhören,‍ russisches Öl und Gas zu kaufen“, sagte Whitaker. Es gebe weiterhin Länder, die ⁤dies täten. Er verwies darauf, dass ⁣sie stattdessen Flüssiggas oder Öl ‍aus den vereinigten⁣ staaten beziehen könnten. ​„Es⁢ gibt ⁣keinen Grund, warum⁣ wir die russische Kriegsmaschinerie⁣ finanzieren‍ sollten. Und jeder Euro, der ⁢in den Kauf von russischem Öl und Gas geht, ist ‌ein Dollar oder euro ​zur Unterstützung der russischen‌ Kriegsmaschinerie.“

unterstützung für die Ukraine⁣ und Verteidigungsfähigkeit

Whitaker erklärte, die USA ​lieferten der Ukraine kontinuierlich ⁢Munition.​ Man⁢ erwarte, dass die europäischen Verbündeten‍ für die dringend erforderliche munition bezahlen. Auf beiden Seiten des Atlantiks müsse ​die Verteidigungsfähigkeit​ gestärkt werden. Nicht ⁤nur der Bedarf der Ukraine,sondern auch der ⁢eigene müsse gedeckt werden.

Verhandlungen und Verantwortung Russlands

Die⁣ Verantwortung,‌ Verhandlungen⁢ aufzunehmen, sieht Whitaker bei‌ Russland. „Wenn es also um die Verantwortung geht, ist es ganz klar, dass die Russen nicht bereit ⁢sind, an den Verhandlungstisch zu kommen, einen Waffenstillstand zu verhandeln und Frieden zu schließen. Präsident‍ Trump versucht, die Bedingungen zu schaffen, dass Russland an den Verhandlungstisch kommt“, sagte er.

Trump und Putin

trump sei von Putin frustriert, so Whitaker.⁣ „Jedes Mal, ‍wenn sie miteinander sprechen, scheint es eine‍ Bereitschaft zu geben, vielleicht zu einem Waffenstillstand‍ und zu einem ‌verhandelten‍ Frieden zu kommen. ‍Und dann hagelt‌ es⁤ weiter Bomben auf⁤ ukrainische Städte und zivilisten.“

Sanktionen und europäische Beteiligung

Der Druck auf Russland müsse aufrechterhalten werden, sagte der Nato-Botschafter. Dies tue US-Präsident Trump. In diesem Zusammenhang nannte er Sanktionen ‍gegen Russland. „Wir ⁣erwarten, dass die europäischen Alliierten und auch Deutschland sich ‍uns anschließen‌ und den gleichen Druck ausüben.“

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