Lehrerverband hält Migrationsquote an Schulen für unrealistisch

Klassenraum in einer Schule (Archiv)
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<h3>Lehrerverband kritisiert Migrationsquote an Schulen</h3> Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, hält die aktuell diskutierte Migrationsquote für Schulkinder für unrealistisch. <h4>Unklare Definitionen erschweren Umsetzung</h4> Düll betonte, es sei unklar, wer überhaupt unter die Definition einer Migrationsquote falle. Es gebe viele Kinder mit Migrationshintergrund, die perfekt Deutsch sprechen, und daneben solche, die ihre deutsche Muttersprache nur eingeschränkt beherrschen, sagte er der "Rheinischen Post". <h4>Unterschiede zwischen Schulen</h4> Am Beispiel Augsburg wies Düll darauf hin, dass katholische und evangelische Schulen stark nachgefragt würden, weil dort der Anteil der Kinder, die Deutsch nicht als Muttersprache haben, gering sei. Dies könne dazu führen, dass der Migrationsanteil an anderen Schulen weiter steige

Lehrerverband sieht Migrationsquote an Schulen kritisch

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Stefan Düll, hält die aktuell diskutierte Migrationsquote für Schulkinder für unrealistisch.

Unklare Definitionen erschweren Umsetzung

Düll äußerte Zweifel daran, wie eine solche Quote definiert werden könnte. Es gebe viele Kinder mit Migrationshintergrund, die perfekt Deutsch sprechen, und andere, die ihre deutsche Muttersprache nur eingeschränkt beherrschen, sagte er der „Rheinischen Post“.

Unterschiede zwischen Schulen

Am Beispiel Augsburg verwies Düll darauf, dass katholische und evangelische schulen stark nachgefragt würden, weil dort der Anteil der Kinder, die Deutsch nicht als Muttersprache haben, gering sei.Eine staatliche Kontrolle dieser Entwicklung halte er für äußerst schwierig.

Mehr Unterstützung für Schulen gefordert

Düll betonte, Deutschland reagiere häufig zu spät auf Veränderungen. Bei der Aufnahme vieler Geflüchteter sollten Schulen frühzeitig mitgedacht und ausreichend Personal eingestellt werden. Er sprach sich dafür aus, Schulen grundsätzlich mit einer 130-prozentigen Lehrerversorgung auszustatten, um Förderprogramme und unvorhergesehene Herausforderungen besser bewältigen zu können.


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