Merz und Macron weiter uneins über US-Beteiligung an Hormus-Mission

Friedrich Merz und Emmanuel Macron (Archiv)
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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind uneins über die Beteiligung der USA an einer Mission zur Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Macron erklärte nach einem Treffen in Paris, man wolle eine "neutrale Mission" vorbereiten

Uneinigkeit über US-Beteiligung an Hormus-Mission

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sind sich uneins über die Beteiligung der USA an einer Mission zur Absicherung des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus. Macron erklärte nach einem Treffen in Paris, man wolle eine „neutrale Mission“ vorbereiten, die sich deutlich von den kriegsführenden Parteien unterscheide.

Macrons Position

Macron betonte, dass bereits viele militärische Mittel in die Region entsandt wurden, um auf Eventualitäten vorbereitet zu sein. Er sprach von einer „botschaft der Hoffnung“ und der Einheit, bei der die Europäer an der Seite der Länder im Golf, Asiens, Lateinamerikas und des Pazifiks stehen, um das internationale Recht zu stärken.

Merz‘ Forderungen

Merz äußerte den Wunsch nach einer Beteiligung der USA. Er betonte die Notwendigkeit, die explodierenden Energiepreise zu senken und den Krieg nicht zum transatlantischen Stresstest werden zu lassen.Für eine deutsche Beteiligung nannte er Bedingungen wie eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, einen Beschluss der Bundesregierung und ein Mandat des Bundestages. Eine Beteiligung könnte in der Minenräumung und Seeaufklärung bestehen.

Trumps Kritik

US-Präsident Donald Trump kritisierte die Europäer scharf. er schrieb auf seiner Plattform, dass die NATO nach Beruhigung der Lage in Hormus Hilfe angeboten habe, die er jedoch ablehnte. Er bezeichnete die Europäer als „Papiertiger“ und dankte stattdessen saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Katar für ihre Unterstützung.


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