Helsing drängt auf „rein europäische“ Verteidigung der Ostflanke

Bundeswehr-Soldat (Archiv)
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Grundbert Scherf, Mitgründer des Münchner Start-ups Helsing, fordert, die NATO-Ostflanke verstärkt mit europäischen Waffensystemen abzusichern

Forderung nach europäischer Absicherung der NATO-Ostflanke

Grundbert Scherf, Mitgründer des Münchner Start-ups Helsing, hat gefordert, die NATO-Ostflanke verstärkt mit europäischen Waffensystemen abzusichern. „wir hatten wahrlich genug Weckrufe“, sagte scherf dem „spiegel“. Er betonte, dass europa in der Lage sein sollte, militärisch eigenständig zu agieren.

Politische Maßnahmen und Beschaffungsproblematik

Um dieses Ziel zu erreichen, müsse die Politik mehr Rüstungsgüter in Europa bestellen und die EU-Vergaberegeln anpassen.scherf kritisierte, dass es oft einfacher sei, US-Produkte zu erwerben als europäische. Er war unter Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen als Sonderberater tätig.

Bundeswehr und Kamikazedrohnen

Die Bundeswehr plant, für ihre Erstausstattung auf das Helsing-Modell HX-2 zurückzugreifen. Der Bundestag muss der Beschaffung noch zustimmen. Scherf betonte, dass ethische Fragen ernst genommen werden und keine autonomen Killermaschinen gebaut würden.

Rolle der Künstlichen Intelligenz

Die KI automatisiere die Aufklärung, sodass Soldaten mehr Zeit für Entscheidungen hätten. Dies könne präzisere Treffer ermöglichen.Scherf erklärte, dass klassische Artillerie im Vergleich weitgehend „blind“ agiere.


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