Bildungsminister wollen Sichtbarkeit nationaler Minderheiten stärken

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Die Bildungsministerkonferenz will gemeinsam mit Partnern die Sichtbarkeit nationaler Minderheiten in Deutschland stärken

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Empfehlungen zur Wissensvermittlung vorgestellt

Die Bildungsministerkonferenz hat gemeinsam mit dem Bundesrat für Niederdeutsch und dem Minderheitenrat die Umsetzung ihrer Empfehlung zur Wissensvermittlung über die vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Deutschland sowie die Sprechergruppe Niederdeutsch vorgestellt. Als autochthon gelten Gruppen, die seit Jahrhunderten in Deutschland leben und eine eigene Sprache und Kultur pflegen, wie die Kultusministerkonferenz am Mittwoch mitteilte.

Bedeutung der Minderheiten für die kulturelle Vielfalt

Simone Oldenburg, Präsidentin der Bildungsministerkonferenz, betonte, dass die autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen sowie die Sprechergruppe Niederdeutsch zur kulturellen DNA Deutschlands gehören. Die in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund stattfindende fachtagung habe gezeigt, wie vielfältig und praxisnah die Umsetzung gelingen könne – von Schülerbotschafterprogrammen bis zu digitalen Lernformaten.

Präsentation von Bildungsansätzen

Bei der ganztägigen Veranstaltung wurden verschiedene Bildungsansätze vorgestellt, darunter der „Minderheitenkoffer“ des European center for Minority Issues und das Escape-Room-Format „Minderheitenlabyrinth“. Die fachtagung baut auf einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13. Dezember 2024 auf, der in Zusammenarbeit mit dem Bundesrat für Niederdeutsch und dem Minderheitenrat entstanden ist.

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