Über 2.000 Bundeswehr-Auftritte an Schulen im ersten Quartal 2026

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)

Die Bundeswehr hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres über 2.000 Schulbesuche bundesweit absolviert. Dies geht aus Antworten des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, wie die "Rheinische Post" berichtet

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Bundeswehr absolviert über 2.000 Schulbesuche

Die Bundeswehr hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres bundesweit mehr als 2.000 Schulbesuche durchgeführt. Dies geht aus Antworten des Bundesverteidigungsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linken hervor, über die die „Rheinische post“ berichtet.

Verteilung der Schulbesuche

Im ersten Quartal fanden insgesamt 2.013 Auftritte der Bundeswehr an Schulen statt. Die meisten Schulbesuche gab es in Bayern mit 562 Auftritten. In nordrhein-Westfalen wurden 291 Termine absolviert, gefolgt von Niedersachsen mit 269 und Baden-Württemberg mit 219 Besuchen. Zusätzlich fanden bundesweit 20 Auftritte an Hochschulen statt.

Kritik an der Praxis

Die Bundeswehr darf Schulen besuchen, um über Sicherheitspolitik zu informieren, jedoch ist aktive Werbung für den Dienst nicht gestattet. Die Zahl der Schulbesuche ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Nicole Gohlke, bildungspolitische Sprecherin der linken, kritisierte die Entwicklung. Sie äußerte Bedenken,dass trotz gegenteiliger Beteuerungen des Verteidigungsministeriums eine Rekrutierungsabsicht deutlich werde. Gohlke bezeichnete uniformierte Jugendoffiziere und Karriereberater als strategische Mittel, um Minderjährige an das Militär zu gewöhnen.

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