Strack-Zimmermann zweifelt an Schröder als Ukraine-Vermittler

Gerhard Schröder (Archiv)

Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann äußerte Skepsis gegenüber dem Vorschlag von Russlands Präsident Putin, Altkanzler Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. "Ein Vermittler in diesem Krieg muss von beiden Seiten akzeptiert werden", sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe

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Strack-Zimmermann äußert Skepsis zu Schröder als Vermittler

Die FDP-Europapolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat sich kritisch zu dem Vorschlag von Russlands Präsident wladimir Putin geäußert, altkanzler Gerhard schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. „Ein Vermittler in diesem krieg muss von beiden Seiten akzeptiert werden“, sagte Strack-Zimmermann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Sie bezweifelte, dass die ukraine Schröder als neutral wahrnehmen würde, da er weiterhin enge Beziehungen zu Putin pflege.

Kritik an Schröders Rolle

Strack-Zimmermann verwies darauf, dass Schröder bis nach Kriegsbeginn geschäfte mit russischen Konzernen gemacht habe. Zudem kritisierte sie seinen „bizarren Auftritt“ 2022 in Moskau und seine mangelnde verurteilung des angriffs auf die Ukraine. „Es gibt also erhebliche Zweifel daran,dass das eine gute Idee wäre“,zog die FDP-Politikerin als fazit.

SPD-Widerstand gegen Putins vorschlag

Auch innerhalb der SPD gibt es Widerstand gegen Putins Vorschlag. Michael Roth, früherer Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, bezeichnete den Vorstoß als „Affront gegenüber den USA“ und als „durchsichtiges Manöver“. Roth betonte, dass ein ernsthafter Friedensprozess mit einem Waffenstillstand beginnen müsse und dass ein Vermittler von der Ukraine akzeptiert werden müsse. „Das können weder moskau noch wir für Kiew entscheiden“, sagte Roth.

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