SPD-Außenpolitiker offen für Schröder als Vermittler
SPD-Außenpolitiker zeigen sich offen für den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder als vermittler im Ukraine-Krieg einzusetzen. Adis Ahmetovic,außenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion,betonte im Gespräch mit dem „Spiegel“,dass jedes Angebot ernsthaft geprüft werden müsse.
Einfluss Europas stärken
Ahmetovic kritisierte, dass derzeit hauptsächlich die USA und Russland über die Zukunft der Ukraine und die europäische Sicherheit entscheiden. Er forderte, dass europa mit am Verhandlungstisch sitzen müsse. Sollte die Beteiligung Schröders eine bedingung dafür sein, müsse dies in enger Abstimmung mit den europäischen Partnern abgewogen werden.Eine verlängerte Waffenruhe könnte ein erster Test der Glaubwürdigkeit sein.
Putins Präferenz für Schröder
Putin hatte nach der Siegesparade in Moskau geäußert, dass er sich Schröder als Vermittler in den Verhandlungen mit der Ukraine vorstellen könne.Er betonte, dass er von allen europäischen Politikern Gespräche mit Schröder bevorzugen würde.
unterstützung von Ralf Stegner
Auch der SPD-außenpolitiker Ralf Stegner sprach sich dafür aus, Putins Vorschlag zu prüfen. Er begrüßte jede Initiative, die den Krieg beenden könnte, und betonte, dass Europa bislang nicht an den Verhandlungen beteiligt sei. Sollte Schröder eine Rolle spielen können, wäre es fahrlässig, dies auszuschlagen. stegner unterstrich, dass es kein Ergebnis ohne die Zustimmung der Ukraine geben dürfe.



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