Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hält am Kohleausstieg bis 2030 in Nordrhein-Westfalen fest.
Aussagen zur Versorgungssicherheit
Reiche sagte der „Rheinischen Post“ (Samstagsausgabe) auf die Frage, ob der Kohleausstieg bis 2030 in Westdeutschland gelingen werde: „Der Kohleausstieg steht.“
Die Voraussetzung sei die Sicherstellung von Versorgungssicherheit. „Deshalb brauchen wir neue, flexible Gaskraftwerke, gerade an ehemaligen Kohlestandorten in Nordrhein-Westfalen. nach elf Jahren Kampf habe ich den Bau neuer Kraftwerke durchgesetzt“, so die CDU-Politikerin weiter.
Ausschreibungen und Gebote
Die Ausschreibungen würden laufen. es lägen bereits mehr Gigawatt an Geboten vor, als man ausgeschrieben habe.
Reiche sagte: „Wenn die kraftwerke bis 2030 oder 2031 am Netz sind und Kohlekraftwerke ersetzen können – und das ist ziel der Ausschreibungen – ist der Kohleausstieg 2030 für NRW möglich.“
Evaluierungsbericht
der entsprechende Evaluierungsbericht sei von der vorherigen Bundesregierung nicht mehr vorgelegt worden. Man hole das nun nach.
reiche sagte: „Aber für eine belastbare Evaluierung ist es unerlässlich, die diesjährigen Ausschreibungen des Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG) abzuwarten, aufgrund ihrer Bedeutung für die Versorgungssicherheit und den Kohleausstieg. Den Bericht legen wir nach der Analyse schnellstmöglich vor.“



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