Putin lehnt Friedensgespräche mit Selenskyj ab
Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Vorschlag des ukrainischen staatschefs Wolodymyr Selenskyj für ein Treffen zu Friedensgesprächen zurückgewiesen. Während des St. Petersburger Wirtschaftsforums äußerte sich Putin nicht zu dem offenen Brief aus Kiew. In einer anschließenden Diskussion erklärte er, den brief am Vortag gesehen, aber nicht im Detail betrachtet zu haben. Am freitagmorgen habe er einen „flüchtigen Blick“ darauf geworfen.
Putins Bedingungen für Gespräche
Putin betonte, er habe nie ein Treffen abgelehnt, sehe jedoch keinen Sinn darin, sich nur um des Treffens willen zu treffen. er forderte langfristige Vereinbarungen und Abmachungen. Zunächst müsse eine Lösung für den Kern der Sache gefunden werden.
Reaktionen und internationale Treffen
Putin nannte Selenskyj nicht beim Namen, sondern sprach von „dem Verfasser dieses Briefes“. Er kritisierte die Ukraine dafür,die Gespräche öffentlich gemacht zu haben,und äußerte Unverständnis darüber,dass die Ukraine die US-Regierung unter Donald Trump nicht als Garant für Friedensgespräche akzeptiere.
der französische Präsident Emmanuel Macron,Bundeskanzler Friedrich Merz und der britische Premierminister Keir Starmer werden sich am Sonntag in London mit selenskyj treffen. Ziel des Treffens ist es, die enge Koordination zur Unterstützung der Ukraine fortzusetzen und den druck auf Russlands kriegsanstrengungen zu erhöhen. Laut Élysée-Palast scheitere Russland militärisch, wirtschaftlich und strategisch.



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