Pistorius unterstützt Polens Vorgehen nach Drohnenvorfall

Boris Pistorius am 10.09.2025

Bundesverteidigungsminister Pistorius (SPD) befürwortet das polnische Vorgehen nach dem Drohnenvorfall in Polen

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Unterstützung ‍für Polens Vorgehen ​nach ⁤Drohnenvorfall

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD)⁣ hat das⁢ Vorgehen der​ polnischen Regierung nach ​dem Drohnenvorfall‌ unterstützt. In der Regierungsbefragung ⁤im Bundestag erklärte‌ Pistorius am mittwoch:‌ „Wir kooperieren mit den Polen bei ‌der Konsultierung nach Artikel 4.“ Er betonte, dass die⁤ Bundesregierung dieses Vorgehen befürworte, da⁣ es als ⁣richtig angesehen werde.​ Es sei wichtig, in dieser Situation ​klare Signale zu⁢ setzen.

Konsultationen nach Artikel 4 des NATO-Vertrags

Nach dem Abschuss⁣ mehrerer russischer ⁣Drohnen hatte Polen​ Konsultationen nach Artikel 4 ​des NATO-Vertrags beantragt. dieser Artikel sieht einen ⁢förmlichen Konsultationsmechanismus​ vor, wenn⁣ ein ⁢Mitgliedstaat der Auffassung​ ist, dass die​ Unversehrtheit seines Gebiets, seine politische Unabhängigkeit oder seine ‌Sicherheit bedroht sind.

Herkunft⁢ und Ziel der⁢ Drohnen

Pistorius äußerte mit Blick auf den Vorfall,⁣ dass‌ die Drohnen „offensichtlich von belarussischem Gebiet aus auf⁤ ihren Weg geschickt worden sind“. Es gebe keine⁤ Hinweise ⁤darauf, dass es sich um Kurskorrektur-Fehler oder ähnliche Vorfälle handele.Die Drohnen seien gezielt ⁤auf diesen Kurs gebracht worden. um in die ukraine zu gelangen,hätten sie diesen ⁣Weg nicht ​fliegen müssen.

Bewaffnung und Bedrohungslage

Nach Angaben von Pistorius waren die ⁤Drohnen entsprechend bewaffnet. „Es hätte also⁢ auch jederzeit etwas passieren können“, sagte ‌der verteidigungsminister.Dies zeige, dass eine ständige Bedrohung ⁢durch Provokationen russischer Streitkräfte bestehe – ​im baltischen Luftraum, in der ostsee, im Wasser sowie in ‍Mitteleuropa durch hybride angriffe oder durch ⁢flüge.

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