Pistorius organisiert über 30 Patriot-Lenkflugkörper für Ukraine

Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv)

Die Ukraine soll in den kommenden Wochen ein Paket von Patriot-Flugabwehrraketen aus Europa erhalten. Laut "Spiegel" konnte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei europäischen Partnern rund 30 Lenkflugkörper der Bauart PAC-3 organisieren

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Lieferung von Patriot-Raketen an die Ukraine

Die Ukraine kann in den kommenden Wochen mit der Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen aus europa rechnen. Nach Informationen des „Spiegel“ hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erfolgreich mit mehreren europäischen Partnern verhandelt, um etwa 30 Lenkflugkörper der Bauart PAC-3 zu erhalten.

Bestätigung durch das Verteidigungsministerium

Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte auf Anfrage des „Spiegel“ die geplante Lieferung. Ein Sprecher erklärte, dass die europäischen Partner zu einer Lieferung weiterer PAC-3-Raketen bewegt werden konnten. Aus Sicherheitsgründen wurden jedoch keine genauen Angaben zur Größe des Pakets oder zum Lieferzeitpunkt gemacht.

Hintergrund der Verhandlungen

Pistorius hatte bei einem Treffen der Ukraine-Unterstützer vor der Münchner Sicherheitskonferenz vorgeschlagen, dass Deutschland fünf PAC-3-Raketen aus Bundeswehr-Beständen bereitstellen würde, wenn andere Staaten zusammen 30 weitere Lenkflugkörper liefern. Einige Nationen,darunter die Niederlande,hatten bereits unverbindlich zugesagt.Diese Zusagen wurden inzwischen bestätigt.

Herausforderungen bei der Raketenversorgung

Aufgrund des hohen Verbrauchs von patriot-Raketen zur Abwehr iranischer Angriffe auf US-Basen im Nahen Osten sind die Bestände knapp. Experten schätzen, dass die Ukraine monatlich etwa 60 Patriot-Lenkflugkörper benötigt, um die eigene Flugabwehr aufrechtzuerhalten.

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