Kommunen kritisieren Zivilschutzpläne als unzureichend

Zivilschutz-Mitarbeiter (Archiv)

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund begrüßt die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zum Ausbau des Zivilschutzes, kritisiert sie jedoch als unzureichend. Hauptgeschäftsführer André Berghegger betonte, die Investitionen in Schutzräume seien ein wichtiger erster Schritt, reichten aber nicht aus

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Reaktion auf Pläne zum Zivilschutz

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Pläne von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zum Ausbau des Zivilschutzes begrüßt,äußerte jedoch Kritik an deren Umfang. Hauptgeschäftsführer André Berghegger erklärte, die investitionen in Schutzräume seien ein wichtiger erster Schritt, reichten aber nicht aus.

Forderung nach umfassender Finanzierung

Berghegger betonte die Notwendigkeit einer dauerhaften und ausreichenden Finanzierung der zivilen Verteidigung auf allen staatlichen Ebenen, einschließlich der laufenden kosten. Er wies darauf hin, dass das Sondervermögen für Länder und Kommunen angesichts der finanziellen Lage vieler Städte und Gemeinden bereits überzeichnet sei.

Investitionsbedarf der Kommunen

Die Kommunen investieren in Infrastrukturprojekte wie Straßen,Brücken,Energieversorgung,digitale Netze,Warnsysteme und Kriseninfrastruktur.Diese seien für die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und der NATO unverzichtbar,so Berghegger.

Appell an den Bund

Berghegger forderte, dass die Kommunen vom Sondervermögen für die Verteidigung profitieren sollten. Er rief den Bund dazu auf, die finanziellen Spielräume durch die Grundgesetzänderung zu nutzen, um die sogenannte Dual-Use-Infrastruktur gemeinsam mit den Kommunen zu finanzieren.Wer von den Kommunen mehr Verantwortung im Bevölkerungsschutz erwarte, müsse ihnen auch die notwendigen Mittel bereitstellen.

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