Umfrage: Jeder Zweite rechnet mit dauerhaft hohen Energiepreisen

Tankstelle (Archiv)

Mehr als zwei Drittel der Deutschen sorgen sich um die Entwicklung der Energiekosten. Knapp die Hälfte erwartet steigende Preise, selbst nach einem Ende des Iran-Konflikts

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Sorge um steigende Energiekosten

Mehr als zwei Drittel der Deutschen blicken mit Sorge auf die Entwicklung der Energiekosten. Laut einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox, über die die Funke-Mediengruppe berichtet, erwarten knapp die Hälfte der Befragten steigende Energiepreise, selbst nach einem möglichen Ende des Iran-Konflikts.

Entwicklung der Energiepreise

Die Umfrage zeigt, dass 68 Prozent der Befragten besorgt über die weitere Entwicklung der energiepreise sind. Nur 8 Prozent bleiben gelassen, während 24 Prozent unentschieden sind. Die Energiekosten haben sich laut Verivox für viele Menschen spürbar verteuert. Besonders Neukunden spüren den Gaspreisanstieg deutlich, mit einem Anstieg der Neukundenpreise um rund 20 Prozent seit Kriegsbeginn. Auch die Heizölpreise sind um ein Drittel gestiegen, während Diesel und E10 um 13 bzw. 10 Prozent teurer wurden.

prognosen und Expertenmeinungen

49 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Energiepreise auch nach einem ende des Iran-Konflikts weiter steigen werden.Thorsten storck,Energieexperte bei Verivox,erwartet keine schnelle Rückkehr zu den alten Preisen,da die Wiederherstellung der Lieferketten Zeit in Anspruch nehmen wird.Energieökonomin Claudia Kemfert vom DIW Berlin warnt vor einer Verlängerung des Tankrabatts und plädiert für gezielte entlastungen für Menschen mit niedrigen und mittleren Einkommen.

Versorgungssicherheit im Winter

Die Versorgungssicherheit bereitet ebenfalls Sorgen. 47 Prozent der Befragten äußern Bedenken hinsichtlich einer möglichen Einschränkung der Öl- und gasversorgung im kommenden Winter. 22 Prozent sehen keine größeren Risiken, während 31 Prozent unentschieden sind.

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