Kiesewetter pocht auf Taurus-Lieferung an Ukraine

Taurus (Archiv)

Roderich Kiesewetter (CDU) fordert die Bundesregierung auf, der Ukraine nach jüngsten russischen Angriffen Marschflugkörper zu liefern

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Forderung nach Lieferung von Marschflugkörpern an die Ukraine

Der Verteidigungspolitiker Roderich kiesewetter (CDU) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Ukraine nach den jüngsten russischen Angriffen auf Zivilisten mit Marschflugkörpern zu beliefern. Laut Kiesewetter sei die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern längst überfällig. Diese seien als weitreichendes Präzisionswirkmittel militärisch sinnvoll, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“.

Position der Bundesregierung

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) lehnt die Lieferung bisher ab. In der Opposition hatte er jedoch gefordert, zumindest mit der Lieferung zu drohen. Kiesewetter widerspricht der Aussage der Bundesregierung, die Ukraine benötige den taurus nicht mehr. Er betont, dass Mittel zur Ausschaltung russischer Kriegslogistik und Produktionsanlagen essenziell seien, um die Effizienz der ukrainischen Verteidigung zu erhöhen.

Strategische Bedeutung des Taurus

Kiesewetter sieht den Taurus als nützlich, um die Logistikverbindungen Russlands zur besetzten Krim zu unterbinden. Die jüngsten russischen Kriegsverbrechen und Luftangriffe zeigten, dass Solidaritätsbekundungen allein nicht ausreichten.Die Lieferung sei auch als politisches Signal an Moskau wichtig, um Entschlossenheit zu demonstrieren.

Unterstützung aus dem Bundestag

Auch Anton Hofreiter, Vorsitzender des Europaausschusses im Bundestag, unterstützt die Forderung nach einer Lieferung von taurus-Marschflugkörpern. Diese sei sowohl militärisch als auch als Zeichen der Unterstützung für die Ukraine in der Krise geboten.

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