Grüne pochen auf mehr Geld im Haushalt für Ukraine

Schild `Stand with Ukraine` liegt auf dem Boden (Archiv)
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Die Grünen fordern unter Führung von Franziska Brantner mehr Haushaltsmittel für die Ukraine-Hilfe im Jahr 2026

Grüne fordern höhere Haushaltsmittel für Ukraine-Hilfe

Brantner mahnt‍ bessere Finanzierung an

Die Parteivorsitzende der Grünen,Franziska brantner,fordert eine deutlich bessere Finanzierung der Hilfe für die ⁣Ukraine als derzeit von der‍ schwarz-roten Regierung für das Jahr 2026⁣ vorgesehen. „Die‌ Abwehr der Luftangriffe ist am dringlichsten“, erklärte Brantner am Montag ⁣gegenüber der Online-Ausgabe des‍ Senders ntv. Dafür​ benötige die Ukraine mehr Abwehrsysteme und Munition.

Unterstützung aus Europa gefordert

Brantner betonte, der Drohnenkrieg setze ‌der Ukraine erheblich zu. Sie forderte mehr Unterstützung aus Europa, da mit dem Wegfall der US-Hilfen das ​Land Gefahr ​laufe, ‍seine Soldaten nicht mehr‍ bezahlen zu‍ können. Dies sei wichtig, da die Soldaten ihre Familien‍ ernähren müssten. Zudem seien Rehabilitationsmaßnahmen für Verwundete sowie die ​Absicherung der Veteranen unterfinanziert.

Kritik an geplanter‍ Haushaltsaufstellung

Erneut kritisierte ‌Brantner, dass Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) nicht dem‍ angemeldeten ‍Bedarf‍ des Verteidigungsministeriums folgen. Verteidigungsminister Boris Pistorius hatte einen Bedarf von ‍15,8 milliarden⁢ Euro für⁢ die ‌Ukraine angemeldet,‍ während klingbeil⁤ lediglich‌ knapp neun Milliarden Euro bereitstellen will.

Vorschlag zur Nutzung eingefrorener russischer Vermögen

zur Finanzierung⁣ des ukrainischen ‍Verteidigungskriegs unterstützt Brantner​ den Vorschlag von⁢ EU-Kommissionspräsidentin⁤ Ursula von der Leyen ⁤(CDU). Dieser sieht vor, die ⁢in der EU eingefrorenen russischen Staatsvermögen in ‍Höhe von 180 Milliarden Euro in ⁤Anleihen zu⁢ investieren. Die daraus resultierenden Mittel könnten ‌als Kredit an die Ukraine weitergegeben werden und so deren⁢ Verteidigung für zwei Jahre sichern sowie den Kauf neuer Waffen ermöglichen.

Delegationsreise nach Kiew

Franziska Brantner reiste in‌ der vergangenen Woche für ⁢zwei tage nach Kiew. Während ihres Aufenthalts erlebte sie ⁣gemeinsam ‍mit ​ihrer⁤ Delegation mehrfach luftalarm.


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