Bundesregierung unterstützt Brief von Selenskyj an Putin

Friedrich Merz und Wolodymyr Selenskyj (Archiv)

Die Bundesregierung begrüßt den Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj für ein persönliches Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin

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Reaktion der Bundesregierung auf Selenskyjs Brief

Die Bundesregierung hat den Brief des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj an den russischen Präsidenten Wladimir Putin begrüßt. In dem schreiben schlägt Selenskyj ein persönliches Treffen vor. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille äußerte am Freitag, dass Deutschland die Ansicht teilt, Vertreter Europas und der USA in Gespräche mit Russland einzubeziehen.

Keine Verhandlungsbereitschaft auf russischer Seite

Hille betonte, dass auf russischer Seite weiterhin keine Bereitschaft für Verhandlungen erkennbar sei. Stattdessen gebe es regelmäßig brutale Angriffe. Russland müsse ernsthafte Signale senden, um den Frieden zu suchen.

Inhalt des Briefes von Selenskyj

Selenskyj veröffentlichte am donnerstagabend einen offenen Brief, in dem er Russland die Verantwortung für den Krieg zuschreibt. Er hob die militärischen, wirtschaftlichen und politischen Kosten für Russland hervor und betonte die internationale Unterstützung für die Ukraine.Zudem schlug er direkte Verhandlungen mit Putin in einem neutralen Staat wie der Türkei, der Schweiz oder einem arabischen Land vor.

Vorschläge für Verhandlungen

Als Grundlage für die Gespräche bot Selenskyj einen vollständigen Waffenstillstand, einen Gefangenenaustausch nach dem Prinzip „Alle gegen alle“ sowie die Rückführung verschleppter Zivilisten und Kinder an. Er forderte Putin auf, den Krieg zu beenden, warnte jedoch, dass die Ukraine andernfalls weiterkämpfen werde und russland mit zunehmenden Problemen rechnen müsse.

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