Einleitung
Das Bundesdigitalministerium und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) planen ein Sofortprogramm zur Stärkung der Cybersicherheit und Cyberresilienz der Bundesverwaltung. dies geht aus einem Bericht des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) hervor, über den das Magazin Politico berichtet.
Hauptteil
Noch in diesem Jahr soll der Chief Details Security Officer (CISO) des Bundes neue operative und ressortübergreifende Maßnahmen erhalten. Der CISO ist die zentrale Koordinierungsstelle für die Cybersicherheit der Bundesverwaltung. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit in den Bereichen Detektion, Schwachstellenscans und Härtung zentraler Verzeichnisdienste zu verbessern. Die fachaufsichtliche steuerung liegt beim BMDS.
Detektion und Schwachstellenscans
Detektion bezieht sich auf das frühzeitige Erkennen von Cyberangriffen und Sicherheitsvorfällen in den IT-Systemen des Bundes. Schwachstellenscans dienen dazu, Sicherheitslücken in Programmen und Netzwerken aufzuspüren.
Härtung zentraler Verzeichnisdienste
Bei der Härtung zentraler Verzeichnisdienste geht es darum, wichtige IT-Systeme so abzusichern, dass angreifer schwerer eindringen können.
Hintergrund
Das Sofortprogramm ist Teil des Programms CyberGovSecure, das das BSI im Mai gestartet hatte. Es ist ein Baustein zur Umsetzung der EU-NIS-2-Richtlinie, die ein einheitliches Cybersicherheitsniveau in der Bundesverwaltung fordert.Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund einer angespannten Bedrohungslage, da Sicherheitsbehörden vor verstärkten Cyberangriffen auf staatliche Stellen in deutschland warnen.


Schreibe einen Kommentar