Grünen-Politikerin Schedlich erzielt vor Gericht Erfolg gegen Gelbhaar

Klara Schedlich (Archiv)

Die Berliner Grünen-Politikerin Klara Schedlich hat im Rechtsstreit mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar vor dem Oberlandesgericht Hamburg einen Erfolg erzielt. Laut "Spiegel" darf sie bestimmte Aussagen über Gelbhaar wieder tätigen

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Erfolg für Klara Schedlich im Rechtsstreit

Die Berliner Grünen-Politikerin Klara Schedlich hat im Rechtsstreit mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar vor dem Oberlandesgericht Hamburg einen Erfolg erzielt. Das Gericht erlaubt ihr, bestimmte Aussagen über Gelbhaar wieder zu tätigen, wie der „Spiegel“ berichtet.

Hintergrund des Verfahrens

In dem Verfahren ging es um Äußerungen aus einer eidesstattlichen Versicherung Schedlichs für den RBB. Der öffentlich-rechtliche sender hatte über „MeToo-Vorwürfe“ verschiedener Frauen gegenüber Gelbhaar berichtet. Diese Vorwürfe wies Gelbhaar als Lüge zurück, und sie stellten sich später in wesentlichen Teilen als falsch heraus. Der RBB entschuldigte sich daraufhin.

Folgen für Stefan Gelbhaar

Stefan Gelbhaar verlor infolge der Vorwürfe eine sichere Nominierung für die Bundestagswahl und schied im Frühjahr 2025 aus dem Bundestag aus. Das gericht sah teilweise eine Aussage-gegen-Aussage-Konstellation.

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