Einführung eines digitalen Sozialportals
Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) und Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) haben die Schaffung eines „digitalen Sozialportals“ angekündigt. In einem Gastbeitrag für T-Online erläutern die Minister, dass ein einheitlicher Zugang zur Sozialverwaltung für Bürgerinnen und Bürger geplant sei, unabhängig von der zuständigen Behörde.
Vereinfachung der Antragsstellung
Leistungen sollen künftig einfach von zu Hause aus beantragt werden können. Der Stand eines Antrags soll jederzeit einsehbar sein, ohne Papierformulare und Postwege. Ein digitaler Workflow soll aus vielen Behördenschritten ein schnelles, bürgerfreundliches Verfahren machen.
Technische Umsetzung
Die Verwaltungssysteme müssen modernisiert und miteinander verbunden werden. Sie sollen an das bundesweite Datenaustauschsystem NOOTS angeschlossen werden. Das EUDI-Wallet,eine digitale Brieftasche auf dem Smartphone,spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Künstliche Intelligenz soll die Verwaltung entlasten.
Persönliche Beratung bleibt erhalten
Es gehe nicht darum, persönliche Beratung zu ersetzen. Entscheidungen über Leistungen bleiben in menschlicher Hand. Die Minister betonen, dass die Umsetzung nun beginne. Ein Expertengremium unter der Leitung beider Ministerien nimmt die Arbeit auf. Ziel sei es, den Sozialstaat Schritt für Schritt einfacher, schneller und wirksamer zu machen.



Schreibe einen Kommentar