Grünen-Politikerin kritisiert Einsparungen beim Elterngeld
Grünen-politikerin Ricarda lang hat die geplanten Einsparungen der Bundesregierung beim Elterngeld kritisiert. Im Berlin Playbook Podcast des Nachrichtenmagazins Politico äußerte Lang, dass dies in einer Zeit, in der mehr Menschen sich für Familie und Kinder entscheiden sollten, der falsche Weg sei. Lang ist Mitglied des Sozialausschusses des Bundestags.
Kritik an Kürzungen
Lang betonte die Notwendigkeit von Reformen im Sozialsystem, die gerecht gestaltet werden müssen. Sie kritisierte auch die unter Familienministerin Lisa Paus in der Ampel-koalition vorgenommenen Kürzungen beim Elterngeld. Lang war der Meinung, dass das Elterngeld nicht der erste Ansatzpunkt für Einsparungen sein sollte.
Herabsetzung der Bezugsobergrenze
Lang verwies darauf, dass die Herabsetzung der Bezugsobergrenze von 300.000 auf 175.000 euro zu versteuerndem Jahreseinkommen pro Paar lediglich einkommensstarke Paare betroffen habe.Sie bezeichnete dies als die gerechteste Variante, wenn eine Reform in diesem Bereich notwendig sei.
Geplante Einsparungen
in den Eckpunkten für den Bundeshaushalt hat Finanzminister Lars Klingbeil Einsparungen beim Elterngeld in Höhe von 350 Millionen Euro im Jahr 2027 vorgeschrieben. Das Familienministerium soll bis Mittwoch einen Vorschlag vorlegen, wie dies umgesetzt werden soll.



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