EU-Regierungen sehen Russland wirtschaftlich stärker unter Druck

Antonio Costa

Zum Start des EU-Gipfels in Brüssel wächst in mehreren europäischen Hauptstädten die Einschätzung, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine eher durch wirtschaftliche Belastungen entschieden werden könnte

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EU-Gipfel in Brüssel: Wirtschaftliche Belastungen im Fokus

Zum Start des Treffens der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel wächst in mehreren europäischen Hauptstädten die Einschätzung, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine eher durch wirtschaftliche Belastungen entschieden werden könnte. Die russische Wirtschaft steht zunehmend unter Druck durch die Kosten des Krieges.

Schäden an der russischen Infrastruktur

Berichten zufolge sind etwa 40 Prozent der russischen Energie-Infrastruktur unbrauchbar oder beschädigt. Unklar ist, ob dies durch ukrainische Angriffe oder andere Ursachen geschah. Die Ukraine führt vermehrt Angriffe im russischen Hinterland durch und verbreitet Bilder dieser Angriffe weltweit.

Militärische Unterstützung und Verhandlungen

Am Rande des EU-Gipfels stimmen sich Nato-Mitgliedsländer über die militärische Unterstützung der Ukraine und mögliche Verhandlungen mit Russland ab. Einigkeit besteht darüber, dass Europa und die USA an Friedensgesprächen beteiligt sein müssen. Ein europäischer Verhandlungsführer ist jedoch noch nicht festgelegt.

EU-Perspektive für die Ukraine

In Brüssel wird auch über eine EU-perspektive für die Ukraine gesprochen. Präsident Selenskyj ist persönlich angereist. eine „assoziierte Partnerschaft“ steht im Raum, doch dieser Begriff ist in Kiew umstritten. Das Assoziierungsabkommen von 2014, das in den Niederlanden per Referendum abgelehnt wurde, wird in der Ukraine kritisch gesehen. Der Krieg hat jedoch viele der damaligen einschränkungen relativiert.

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