Kritik des Bundesrechnungshofs am Auswärtigen Amt
Das Auswärtige Amt sieht sich in Bezug auf den Aufbau des neuen Bundesamts für Auswärtige Angelegenheiten scharfer Kritik des Bundesrechnungshofs ausgesetzt. In einem Bericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss, über den das Nachrichtenmagazin Politico berichtet, betonen die Rechnungsprüfer die Notwendigkeit verschiedener finanzwirtschaftlicher und organisatorischer Arbeitsschritte bei der BehördenerrichtungKritik des Bundesrechnungshofs am Auswärtigen Amt
Das Auswärtige Amt steht wegen des Aufbaus des neuen Bundesamts für auswärtige Angelegenheiten in der Kritik des Bundesrechnungshofs. In einem Bericht an den Bundestags-Haushaltsausschuss, über den das Nachrichtenmagazin Politico berichtet, wird die Notwendigkeit verschiedener finanzwirtschaftlicher und organisatorischer Arbeitsschritte betont. Diese seien „nicht oder nicht ausreichend“ erledigt worden, was den Bundeshaushalt erheblichen finanziellen Risiken aussetze. Das neue Amt könne seinen Zweck nicht verwirklichen.
Hintergrund zur Gründung des Bundesamts
Die behörde mit Sitz in Brandenburg an der Havel wurde 2021 gegründet, als Heiko Maas (SPD) Außenminister war. Sie soll das Auswärtige Amt entlasten und „nicht ministerielle“ Aufgaben übernehmen, darunter die Bearbeitung von visumanträgen von Fachkräften. Die Regierung plant zudem die Einrichtung einer „Work-adn-stay“-Agentur, die als zentrale Anlaufstelle für Arbeitsmigranten dienen und die Verfahren beschleunigen soll.
Prüfung der Wirtschaftlichkeit
Laut Bericht will das Auswärtige Amt die Wirtschaftlichkeit der neuen Behörde überprüfen und bis Ende des Jahres Ergebnisse präsentieren.










