Gesundheitsreform wird aufgeweicht
Die Bundesregierung ändert ihre Pläne zur Gesundheitsreform
Die Bundesregierung ändert ihre Pläne zur Gesundheitsreform
Die Ausgaben für pflegerische Leistungen in Deutschland sind im Jahr 2024 deutlich gestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) entfielen 135,9 Milliarden Euro auf pflegerische Leistungen, was einem Anteil von 25,3 Prozent an den gesamten Gesundheitsausgaben entspricht. Dies bedeutet einen Anstieg um 5,4 Prozentpunkte im Vergleich zu 2014
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz einen umfassenden Vorschlag zur Sicherung des Sozialstaats. Schwesig warnte vor zunehmender Verunsicherung durch die Reformdebatte und betonte die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts zur Stabilisierung der Wirtschaft. „Der Bundeskanzler muss jetzt ein Gesamtkonzept zur Stabilisierung der Wirtschaft und zur Sicherung des Sozialstaats vorlegen“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Es sei richtig, dass die Bundesregierung den Sozialstaat modernisieren wolle
Roche-Pharma-Chef kritisiert Gesundheitsreform von Ministerin Warken. Daniel Steiners bemängelt ineffiziente Strukturen als wahres Problem
Führende Vertreter gesetzlicher Krankenkassen sehen im Rahmen der geplanten Gesundheitsreform Spielräume für Beitragssenkungen. Jens Baas, Vorstandsvorsitzender der Techniker Krankenkasse, betonte gegenüber der „Bild-Zeitung“, dass nun die Politik gefordert sei
Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, lehnt die geplante Teilkrankschreibung von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken ab
Ein Kompromiss im Koalitionsstreit über die Finanzierung der Krankenkassenbeiträge für Bürgergeldempfänger ist in Sicht
Der Streit um die Gesundheitsreform von Ministerin Nina Warken (CDU) dauert vor dem Kabinettsbeschluss an
Alexander Hoffmann, Landesgruppenchef der CSU im Bundestag, fordert mehr Verantwortung des Bundes für Gesundheitskosten von Bürgergeldempfängern. Er kündigte an, dass das Kabinett am Mittwoch die Gesundheitsreform auf den Weg bringen wird
Ende 2025 litten rund 757.000 Menschen in Deutschland an Long Covid, so ein aktueller Bericht
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) kritisiert die Gesundheitsreformpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU). SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier äußerte gegenüber der Funke-Mediengruppe, dass Reformbedarf im teuren, aber nicht sehr guten Krankensystem bestehe
Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa hat den Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) kritisiert. In einem Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe erklärte Welskop-Deffaa, dass der Entwurf dringend nachgebessert werden müsse. Sie bemängelte eine deutliche soziale Schieflage im Reformpaket.
Welskop-Deffaa hob hervor, dass Einsparmöglichkeiten bei den Kostentreibern in der Pharmaindustrie nicht ausgeschöpft würden. Stattdessen würden wichtige solidarische Elemente der gesetzlichen Krankenversicherung, wie die Familienmitversicherung, die Dynamisierung der Zuzahlungen und das Krankengeld, gekürzt.
Trotz der Kritik betonte Welskop-Deffaa die Notwendigkeit der von Warken angestrebten Stabilisierung der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung und einer Strukturreform im Gesundheitswesen
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann fordert von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Nachbesserungen bei der Reform der gesetzlichen Krankenversicherung
Der ehemalige Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnt vor dem Sparpaket seiner Nachfolgerin Nina Warken (CDU)
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf fordert vor dem Kabinettsbeschluss zur Krankenkassen-Reform eine stärkere Belastung der Pharmakonzerne