Weiterer Länder-Widerstand gegen Abschaffung der „Rente mit 63“

Strand (Archiv)

Die SPD-Vizevorsitzende und saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger spricht sich gegen die Abschaffung der "Rente mit 63" aus. "Ich lehne den aktuellen Vorschlag an dieser Stelle ab, weil er dem Respekt vor der Lebensleistung von Menschen widerspricht", sagte Rehlinger der Funke-Mediengruppe

AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Einleitung

Die Diskussion um die „Rente mit 63“ sorgt weiterhin für politische Spannungen.Die SPD-Vizevorsitzende und saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger hat sich klar gegen die Abschaffung dieser Regelung ausgesprochen.

Position von Anke Rehlinger

Rehlinger betonte gegenüber der Funke-Mediengruppe, dass der Vorschlag, die „Rente mit 63“ abzuschaffen, dem Respekt vor der Lebensleistung der Menschen widerspreche. Sie argumentierte, dass Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, eine würdige Rente verdienen. Zudem sprach sie sich dafür aus, dass der Bundestag an entscheidenden Punkten Änderungen vornehmen müsse, ohne das gesamte Rentenpaket aufzuschnüren.

Unterstützung aus Ostdeutschland

Ostdeutsche Ministerpräsidenten von CDU und SPD haben sich ebenfalls gegen die Abschaffung ausgesprochen. Mit Rehlingers Unterstützung aus einem westdeutschen Bundesland erhält die Opposition gegen den Vorschlag zusätzliche Prominenz.

vorschläge für Kompromisse

Rehlinger schlug einen Kompromiss in der Debatte vor. Sie zeigte sich offen für eine Einigung mit CSU-Chef Markus Söder bezüglich der Minijob-Regelung, um im Gegenzug eine gerechte Rente für langjährig Versicherte zu erreichen.

Weitere Stimmen gegen die Abschaffung

Auch der SPD-Spitzenkandidat in Berlin, Steffen Krach, fordert den Erhalt der abschlagsfreien Rente nach 45 Arbeitsjahren.Unterstützung erhält er von weiteren CDU- und SPD-Politikern aus Sachsen,Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Gegenstimmen

Schleswig-Holsteins ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach sich hingegen für die Umsetzung des aktuellen Rentenpakets aus.Er betonte die Notwendigkeit, das rentensystem zukunftsfähig zu gestalten, auch wenn dies mit schmerzhaften Einschnitten verbunden sei.

Hintergrund

Die „Rente mit 63“ ist ein Begriff für den früheren Renteneintritt ohne Abschläge, der aktuell ab einem Alter von 64,5 Jahren möglich ist. Die Debatte um die Rentenreform gewinnt an Bedeutung, da in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im September Wahlen anstehen.

Artikel teilen


Gevita Tagesresidenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen