Erzeugerpreise im August gestiegen

Industrieanlagen (Archiv)

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte stiegen im August 2026 gegenüber August 2025 um 4,6 Prozent. <h3>Hauptteil</h3>

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Die Erzeugerpreise gewerblicher produkte sind im August 2026 um 4,6 Prozent höher als im August 2025 gewesen.Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, stiegen die Erzeugerpreise im August 2026 gegenüber dem Vormonat Juli 2026 um 1,1 Prozent.

Entwicklung insgesamt

Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im August 2026 gegenüber August 2025 um 3,1 Prozent. Gegenüber Juli 2026 erhöhten sie sich ohne Energie um 0,2 prozent.

Energie

Die Energiepreise waren im August 2026 um 8,3 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Gegenüber Juli 2026 stiegen die Energiepreise um 3,2 Prozent.

mineralölerzeugnisse

Bedingt durch die Kriegshandlungen im Iran und Nahen osten lagen die Preise für Mineralölerzeugnisse 40,5 Prozent über denen von August 2025. Gegenüber Juli 2026 stiegen die Preise um 4,9 Prozent. Rohbenzin (naphtha) kostete 44,4 Prozent mehr als im August 2025.Leichtes Heizöl war 65,3 Prozent teurer. Kraftstoffe verteuerten sich um 37,7 Prozent.

Erdgas, Strom, Fernwärme

Erdgas in der Verteilung kostete über alle Abnehmergruppen hinweg betrachtet 7,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Preise für Strom stiegen gegenüber August 2025 um 1,7 Prozent. Fernwärme war 0,5 Prozent günstiger als im vorjahresmonat.

Vorleistungsgüter

Die Preise für Vorleistungsgüter waren im August 2026 um 6,1 Prozent höher als im vorjahresmonat.Gegenüber Juli 2026 stiegen sie um 0,2 Prozent.

Metalle

Metalle waren gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,8 Prozent teurer. Edelmetalle stiegen um 34,6 Prozent. Für Kupfer und Halbzeug daraus musste ebenfalls 34,6 Prozent mehr bezahlt werden. roheisen, stahl und Ferrolegierungen kosteten 6,9 Prozent mehr als im August 2025. Betonstahl verteuerte sich um 6,3 Prozent.

Chemische grundstoffe und Düngemittel

Die Preise für chemische Grundstoffe stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,2 Prozent.Düngemittel waren 8,4 Prozent teurer als vor einem Jahr.

Holz sowie Holz- und Korkwaren

Holz sowie Holz- und Korkwaren verteuerten sich um 7,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. nadelschnittholz stieg um 8,2 Prozent, Laubschnittholz um 2,2 Prozent. Pellets, Briketts und Scheite verteuerten sich um 36,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Glas sowie Papier und Pappe

Die Preise für glas und Glaswaren blieben insgesamt unverändert gegenüber dem Vorjahresmonat. Veredeltes und bearbeitetes Flachglas war 1,5 Prozent teurer. Hohlglas sank um 0,1 Prozent gegenüber august 2025. Papier, Pappe und Waren daraus kosteten 0,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Futtermittel für Nutztiere verteuerten sich um 4,4 Prozent. Getreidemehl stieg um 0,3 prozent.

Investitionsgüter

Die Preise für Investitionsgüter waren im August 2026 um 2,4 Prozent höher als im vorjahresmonat.Gegenüber Juli 2026 stiegen sie um 0,2 Prozent. Maschinen kosteten 2,0 Prozent mehr als im August 2025.Die preise für Kraftwagen und Kraftwagenteile stiegen ebenfalls um 2,0 Prozent.

Gebrauchsgüter

Gebrauchsgüter waren im August 2026 um 2,1 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Gegenüber Juli 2026 stiegen sie um 0,1 Prozent.

Verbrauchsgüter

Die in Deutschland produzierten und verkauften Verbrauchsgüter kosteten im August 2026 2,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gegenüber Juli 2026 verteuerten sie sich um 0,2 prozent.

Nahrungsmittel

Die Nahrungsmittelpreise insgesamt fielen um 4,3 Prozent gegenüber August 2025. Butter war 40,5 Prozent billiger. Schweinefleisch kostete 16,3 Prozent weniger. Rindfleisch war 9,3 Prozent günstiger. Pflanzliche Öle verteuerten sich um 17,5 Prozent. Zucker war 3,6 prozent teurer.

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