Unicredit hält Commerzbank-Übernahme für unaufhaltsam

Commerzbank-Tower (Archiv)

Andrea Orcel, Vorstandsvorsitzender der Unicredit, bleibt im Übernahmekampf um die Commerzbank entschlossen

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Unicredit im Übernahmekampf um Commerzbank

Andrea Orcel, vorstandsvorsitzender der Unicredit, zeigt sich im Übernahmekampf um die Commerzbank entschlossen. „Der Prozess ist nicht mehr aufzuhalten“, sagte Orcel der „Frankfurter allgemeinen Zeitung“. Er sei zuversichtlich, dass die industrielle Logik die Übernahme letztlich vorantreiben werde.Sollte dies nicht gelingen, werde ein anderer Interessent folgen, da Konsolidierung unvermeidlich sei.

Nachbesserung des angebots möglich

Orcel schloss eine Anpassung des aktuellen Angebots nicht aus. Unicredit behalte sich das Recht vor, die Bedingungen zu überprüfen. Sollten in den kommenden Wochen Gespräche zu einem Kompromiss führen, könnten sich die Konditionen ändern. Unicredit werde im besten Interesse der Aktionäre handeln.

Kritik an europäischen Prozessen

Orcel kritisierte die Dauer von Übernahmeprozessen in Europa. In den USA wären Entscheidungen schneller getroffen. Die Prozesse müssten effizienter werden, um nicht von chinesischen und US-Banken überholt zu werden.

Hintergrund der Übernahmeversuche

Unicredit versucht seit etwa 18 Monaten,die Commerzbank zu übernehmen. Die Commerzbank lehnt die Übernahme ab, ebenso die Bundesregierung, die mit 12 Prozent an der Commerzbank beteiligt ist.

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