CSU-Politiker verteidigt sein Steuerkonzept

Florian Dorn (Archiv)

CSU-Politiker Florian Dorn weist die Kritik der SPD an seinem Steuerkonzept zurück. Er verteidigt die geplanten Entlastungen auch für höhere Einkommen. "Das zeigt für mich, dass es bei der SPD ein anderes Bild davon gibt, wo die Mittelschicht beginnt und endet", sagte Dorn dem Wirtschaftsmagazin "Capital

Toyota Scheidt

Florian Dorn verteidigt Steuerkonzept

CSU-Politiker Florian Dorn hat die Kritik der SPD an seinem Steuerkonzept zurückgewiesen. er verteidigt die geplanten Entlastungen auch für höhere Einkommen.

Unterschiedliche Ansichten zur Mittelschicht

„Das zeigt für mich, dass es bei der SPD ein anderes Bild davon gibt, wo die Mittelschicht beginnt und endet“, sagte Dorn dem Wirtschaftsmagazin „Capital“. Er betonte, dass zur Entlastung der breiten arbeitenden Mitte auch Einkommen einbezogen werden müssten, die heute oft als „besserverdiener“ gelten.

Definition der Mittelschicht

Dorn erklärte, die Mittelschicht reiche heute „deutlich weiter nach oben, je nach Definition teilweise bis in die oberen fünf Prozent der Einkommen“. Zudem trügen die oberen zehn Prozent „knapp 60 Prozent der Steuern“.

Anpassung des Reichensteuersatzes

Dorn schlug vor, den Reichensteuersatz leicht anzuheben und früher greifen zu lassen. Statt wie bisher ab einem zu versteuernden Einkommen von rund 278.000 Euro,soll der Steuersatz seiner Ansicht nach bereits ab 210.000 Euro fällig werden.

Artikel teilen


Anzeige AWO Sulzbach

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen